Fussball : Nur ein glückliches Händchen

Ein schelmisches Lachen konnte sich Losfee Jürgen Brähmer (M.) gestern Abend beim MSV Pampow, dessen Trikot er auch schonmal trug, nicht verkneifen, bescherte er dem Verbandsligisten doch mit Oberligist Greifswald einen ganz schön harten Brocken.
Ein schelmisches Lachen konnte sich Losfee Jürgen Brähmer (M.) gestern Abend beim MSV Pampow, dessen Trikot er auch schonmal trug, nicht verkneifen, bescherte er dem Verbandsligisten doch mit Oberligist Greifswald einen ganz schön harten Brocken.

Landespokal-Achtelfinale: Schwere Aufgabe für Pampow zu Hause gegen Greifswald - FC Mecklenburg muss zum Sievershäger SV

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15. Oktober 2018, 23:12 Uhr

Eigentlich braucht Jürgen Brähmer seine Hände – am besten zu Fäusten geballt – zum Boxen. Dass er das ziemlich gut kann, hat der Schweriner Ex-Weltmeister in über 50 Kämpfen mehrfach bewiesen. Ein glückliches Händchen bei der Achtelfinal-Auslosung des Landespokals bewies der 40-jährige gestern Abend im Vereinsheim des FC Mecklenburg Schwerin – zumindest aus regionaler Sicht – dann aber nur teilweise.

Vor allem beim MSV Pampow war man über das Los von Boxer Brähmer nicht so ganz zufrieden. Der zog zuerst den starken Oberligisten Greifswald und anschließend dann Verbandsligist Pampow, inklusive schelmisches Grinsen in Richtung Pampows Trainer Ronny Stamer. Da der MSV eine Liga tiefer spielt, wird das Heimrecht getauscht. Coach Stamer nahm den Brocken aber gelassen und mit Humor: „Das haben wir uns so gewünscht. Nein, das ist natürlich eine schwere Aufgabe und kein optimales Los für uns. Wir spielen aber zu Hause und haben unsere Fans im Rücken. Warum sollte uns kein Sieg gegen Greifswald gelingen?“. So wirklich zufrieden wird man aber auch beim Oberligisten mit dieser Begegnung nicht sein.

Ganz anders sieht die Situation beim FC Mecklenburg aus. Der FCM hat von Brähmer ein Gastspiel beim Sievershäger SV zugelost bekommen. Die Favoritenrolle liegt klar bei den Schwerinern, kickt der Club aus Landeshauptstadt doch zwei Ligen höher als Sievershagen. „Pokalspiele darf man nie auf die leichte Schulter nehmen. Wir werden ernst an diese Sache herangehen“, kommentierte FCM-Präsident Reinhard Henning das Los der Schweriner.

Gespielt werden die Achtelfinal-Partien am dritten Novemberwochenende (17.11./ 18.11.). Eine genaue Terminierung steht noch nicht fest, die Mannschaften haben bis zum 21. Oktober Zeit, Spiele auf andere Uhrzeiten oder aber auch den Freitag zu verlegen.

Alle Achtelfinal-Paarungen im Überblick:

1. FC Neubrandenburg – Rostocker FC, FSV Blau-Weiß Greifswald – Malchower SV, Güstrower SC 09 – FC Hansa Rostock, SV Rot-Weiß Trinwillershagen – Penzliner SV, MSV Pampow – Greifswalder FC, TSV Bützow – Torgelower FC Greif, Sievershäger SV – FC Mecklenburg Schwerin, SV Garz/SV Fr.-L.-Jahn Neuenkirchen* – SV Pastow/SV Hanse Neubrandenburg*.


*Bei beiden Partien laufen noch Proteste, sodass bei der Ziehung noch kein endgültiger Sieger feststand.

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