Judo : Neuen Meister fast geärgert

Sorgte mit seinem Sieg im letzten Kampf der Saison für ein positives Erlebnis: Arne Klimt (l.)
Sorgte mit seinem Sieg im letzten Kampf der Saison für ein positives Erlebnis: Arne Klimt (l.)

Judoteam-MV verliert beim JV Ludwigsfelde mit Mini-Kader knapp mit 6:8 und wird am Ende in der 2. Bundesliga Nordost Dritter

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24. September 2019, 18:56 Uhr

Neun Kämpfer sind von Nöten, um in der 2. Judo-Bundesliga einen Kampftag ohne Strafen zu bewerkstelligen. Alle sieben Gewichtsklassen von 60 Kilogramm bis plus 100 Kilogramm müssen besetzt sein und nach den ersten sieben Hinrundenkämpfen muss jede Mannschaft zwei Sportler in Pflichtwechsel austauschen. Große Optionen hatten die elf Mann, die für die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns zum letzten Zweitliga-Kampftag bis nach Ludwigsfelde reisten, also nicht. Was dieser Mini-Kader trotz einer am Ende knappen 6:8-Niederlage beim Tabellenführer abriss, war aller Ehren wert.

Eigentlich war sogar etwas mehr drin, als eine knappe Niederlage, führte das Judoteam-MV doch nach den ersten sieben Kämpfen durch Siege von Max Mayer (-100 kg), Stephan Kolisch (-60 kg), Tobias Sieg (-81 kg) und Arne Klimt (-73 kg) mit 4:3. In der Rückrunde schob die KGJMV dann zahlreiche Sportler aufgrund des Personalmangels in die nächsthöhere Gewichtsklasse und hatte dort dann mit einem 2:5 das Nachsehen – Tobias Sieg glich zum zwischenzeitlichen 5:5 aus, Arne Klimt setzte mit seinem Punkt, sehr zur Freude der Mecklenburger, mit dem 6:8 den Schlusspunkt.

Während sich der neue Meister aus Ludwigsfelde, der nun gegen seinen Willen den Gang in die erste Liga antreten muss, sich aber zunächst einmal mit dem Deutschen Judobund auseinandersetzen will, nach dem Kampf zunächst zurückzog, ließen es die MV-Sportler in der Kabine noch etwas krachen. Auch wenn der letzte Kampf verloren ging, so nimmt die KGJMV doch viel Positives aus dieser Saison, in der sie am Ende sogar noch auf dem Bronzeplatz landete.

Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns: Kohlisch, Bröder (-60 kg), Sprenger (-66 kg), Klimt, Krumnow (-73 kg), Sieg (-81 kg), Groth, Harnack (-90 kg), Mayer (-100 kg), Okur, Christiner (+100 kg).

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