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22. Oktober 2017 | 15:58 Uhr

Handball : Nächste Pokalrunde erreicht

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Handball: SVM Schwerin II und Grün-Weiß Schwerin II werfen sich im Landespokal weiter

svz.de von
erstellt am 28.Okt.2015 | 23:00 Uhr

Die einen wollen den Titel verteidigen, die anderen wollen zeigen, dass sie nicht nur in der Liga erfolgreich sein können. Die Rede ist von den Handballmännern des SV Mecklenburg Schwerin II und von den Frauen des SV Grün-Weiß Schwerin II. Und beide Teams haben in der vergangenen Runde ihren Anspruch mehr oder weniger untermauert.


Greifswald/Loitz II – SVM Schwerin II 26:38 (11:23)


Gegen das unbekannte Verbandsliga-Team der HSG Uni Greifswald/Loitz II gewann der Titelverteidiger vom SV Mecklenburg Schwerin II deutlich mit 38:26. Dabei begannen die Schweriner sehr agil in der Abwehr, eroberten sich viele Bälle und setzten diese über die erste und zweite Welle erfolgreich in Tore um. Trotz eines zwischenzeitlichen Bruchs im Spiel des SVM II ging es mit einer komfortablen 23:11-Führung in die Kabinen.

Der zweite Durchgang gestaltete sich dann ausgeglichener, denn den Juniorstieren gelang es nicht mehr, den Spielfaden aufzunehmen. Am Ende warfen beide Teams munter ihre Tore bis zum 38:26-Endstand. Zufrieden war man bei den Landeshauptstädtern trotz des Sieges nur mit den ersten 20 Minuten. Am Sonnabend in der Liga muss sich das Team beim TSV Bützow wieder steigern, um die nächsten zwei Punkte für die Tabellenführung zu holen.

SV Mecklenburg Schwerin: Link, Langer; Wrede 1, Jesse, Strauß 5/4, Jehring 2, Burke 3, Lemcke 3, Koop 12, Maske 6/3, Wenzke 5, Köhler 1, Dörffel.



Rostocker HC – Grün-Weiß Schwerin II 25:27 (10:11)


„Ja wir können Pokalspiele gewinnen, auch wenn ich mir ein souveräneres Auftreten meiner Mannschaft gewünscht hätte“, möchte Grün-Weiß Schwerin II-Trainer Steffen Franke gerne auch einmal einen unterklassigen Gegner dominieren. Gegen den Rostocker HC II hat das nicht geklappt. Leicht überheblich und mit einem zu komplizierten Spiel taten sich die Handballdamen aus Schwerin lange schwer, so dass sie lediglich mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeitpause gingen. „Von der 33. bis zur 54. Minute hatten wir dann eine gute Phase, führen mit 27:20 und brechen dann wieder ein“, fasst Trainer Franke die zweite Halbzeit kurz und knapp zusammen. Den Gastgeberinnen gelangen dann noch fünf Tore in Folge, den knappen Sieg retteten die Grün-Weißen aber über die Zeit.

Grün-Weiß Schwerin II: Grimm 17 Paraden, Pöschel 1 – Sperling 1, Hillger, Dirschauer 3/2, Wahl 6/4, Harder 1, Dube 8, Rubart, Plüm 2, Roloff 5, Müller 1.

Damit haben die Landeshauptstädterinnen die nächste Runde erreicht, wirklich attraktiv ist der Landescup in seiner jetzigen Form zumindest für Trainer Steffen Franke aber nicht: „Das Final-Four wird so schnell abgehandelt. Man könnte doch auch den Sonnabend und den Sonntag nutzen.“ Am Ende erhält der Pokalsieger eine minimale Siegprämie. Für Franke könnte da ruhig mehr herausspringen: „In Schleswig-Holstein zum Beispiel gibt es einen vierstelligen Betrag und einen Trikotsatz. Klar, dass der Anreiz den Cup zu gewinnen dann höher wäre.“ Für einige Teams sind die Spiele im Moment nur eine zusätzliche Belastung. Umso mehr, wenn die nächste Runde dann, wie vom Verband angesetzt, am 2. und 3. Januar ausgespielt werden soll. „Nichtsdestotrotz will ich mit meiner Mannschaft dieses Ding gewinnen“, ergänzt der Grün-Weiß-II-Trainer dann aber dennoch abschließend.

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