Fussball : Nackenschlag in letzter Sekunde

Die Offensive des FC Mecklenburg Schwerin II, hier Stürmer Marc Kirchhoff, traf oftmals die falschen Entscheidungen. Schwerin verlor gegen Hagenow mit 1:2.
Die Offensive des FC Mecklenburg Schwerin II, hier Stürmer Marc Kirchhoff, traf oftmals die falschen Entscheidungen. Schwerin verlor gegen Hagenow mit 1:2.

Landesliga: Der FC Mecklenburg Schwerin II verliert durch Last-Minute-Gegentreffer gegen Hagenow mit 1:2

svz.de von
05. August 2019, 18:15 Uhr

Bitter. Anders kann man die 1:2-Niederlage des FC Mecklenburg Schwerin II zum Landesliga-Start gegen den Hagenower SV nicht beschreiben. Die neuformierte zweite Truppe des Verbandsligisten bestimmte lange Zeit das Geschehen gegen Hagenow, glich die Partie nach einem Rückstand mit viel Moral auch aus, kassierte aber praktisch in allerletzter Sekunde mit der ersten nennenswerten Offensivaktion der Hagenower im zweiten Durchgang den Treffer zum 1:2.

Schon in der ersten Hälfte hatte die Mannschaft von Trainer Robert Porstner extrem viel Ballbesitz, spielte allerdings im letzten Drittel viel zu ungenau. Die Ballverluste nutzte Hagenow aus, um mit langen Bällen schnell nach vorn zu spielen. So auch in der 31. Minute, als FCM-Torwart Dominik Mucha seinen Kasten verließ, aber zu spät beziehungsweise gar nicht an den Ball kam. Marcel Konrad hatte leichtes Spiel und schob ins leere Tor zum 1:0 für Hagenow ein.

Im zweiten Durchgang drückten die Hausherren den HSV weiter in die eigene Hälfte, trafen aber weiterhin in den wichtigen Momenten die falschen Entscheidungen. So musste ein Standard zum Ausgleich herhalten. FCM-II-Kapitän Chris Ebener fand mit einem Freistoß am langen Pfosten Janik Zotke, der zum 1:1 traf (61.). Markus Studier hätte wenig später zum 2:1 treffen können, scheiterte aber erst am Keeper und zielte anschließend vorbei (77.).

Als sich dann beide Teams fast schon mit dem Remis abfanden, tauchte Hagenow dann doch noch im FCM-Strafraum auf. Aus dem Gewühl heraus landete der Ball bei Konrad, der mit Macht ins Schweriner Tor zum späten Gäste-Sieg traf (94.). „Das späte Gegentor ist natürlich ein Schlag ins Gesicht. Wir machen die ganze Zeit das Spiel, aber machen vorn die Dinger nicht rein. Ich denke, ein Unentschieden wäre verdient gewesen“, resümierte Chris Ebener.


FC Mecklenburg Schwerin II: Mucha – Kanter (14. Studier), Zotke, Lachnitt (46. Graf), Meyer, Ihle, Strobel, Ebener, Puppe, Werder (62. A. Pataman), Kirchhoff.

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