Handball : Nach der Pause zu harmlos

Schwerins Kreisläuferin Anne Weier steuerte gegen den Rostocker HC zwar drei Tore bei, die 20:29-Niederlage konnte sie aber auch nicht verhindern.
Schwerins Kreisläuferin Anne Weier steuerte gegen den Rostocker HC zwar drei Tore bei, die 20:29-Niederlage konnte sie aber auch nicht verhindern.

Handball-Oberliga: Grün-Weiß-Damen unterliegen dem Rostocker HC nach 10:8-Halbzeitführung mit 20:29

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03. Dezember 2019, 18:11 Uhr

Mit der ersten Hälfte konnten die Handballerinnen des SV Grün-Weiß Schwerin noch leben. Der zweite Durchgang beim Rostocker HC mutierte dann allerdings ein wenig zum Desaster. Nach einem 10:8 zur Pause unterlagen die Grün-Weißen den Gastgeberinnen mit 20:29. „Man muss sagen, dass Rostock im ersten Durchgang nicht gut war. In der zweiten Hälfte haben sie dann losgelegt wie die Feuerwehr und uns fehlten die Argumente, um dagegen zu halten. Der RHC wollte den Sieg mehr – vor allem aber trat Rostock über das gesamte Spiel als Mannschaft auf. Uns gelingt das nicht durchgängig“, resümierte Grün-Weiß-Trainer Steffen Franke die Niederlage.

Der Coach gab nach Spielschluss auch einige eigene Fehler zu: „ich hatte nicht meinen besten Tag“, ärgerte sich aber auch über unnötige technische Fehler seiner Mannschaft. „Das Torwart-Duell ging auch ganz klar an Rostock. Davon ab kannst du mit 20 eigenen Toren kein Spiel gewinnen. Nicht gegen so einen guten Gegner.“ So hielten die Grün-Weißen den RHC zwar im ersten Durchgang fast immer auf zwei Tore Distanz (4:2, 8:6, 10:8), kassierten direkt zu Beginn der zweiten Hälfte allerdings einen 1:6-Lauf. Rostock führte mit 14:11 (39.) und gab die Führung in der Folge nicht mehr her. Beim 18:21 (49.) aus Grün-Weiß-Sicht keimte nach zwei Toren in Folge noch etwas Hoffnung auf, Rostock zog allerdings danach auf 26:18 davon und feierte am Ende seinen achten Saisonsieg.

Zeit zum Aufarbeiten bleibt den Schwerinerinnen nicht. Am Sonntag gastieren die noch ungeschlagenen Berlinerinnen von Pfeffersport in der Reiferbahnhalle.

SV Grün-Weiß Schwerin: Schöps, Huysmann, Pöschel – Schmidtke 2, Zufelde, Dehling 1, Wichmann, Böhmker 1, Künzel 2, Jantzen 3, Sperling, Evangelidou 1, Erdmann 7/1, Weier 3.

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