Handball : Nach der Pause mit Wille zum Sieg

Cindy Plüm (r.) geht dahin wo es weh tut. Gegen den Mecklenburger SV erzielte sie sieben Treffer.
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Cindy Plüm (r.) geht dahin wo es weh tut. Gegen den Mecklenburger SV erzielte sie sieben Treffer.

Handball MV-Liga: Grün-Weiß Schwerin II – Mecklenburger SV 27:20 (11:12)

svz.de von
10. Dezember 2014, 23:05 Uhr

Es war die erwartet schwere Aufgabe für die zweite Mannschaft des SV Grün-Weiß Schwerin gegen den Mecklenburger SV. Doch dank einer tollen zweiten Halbzeit blieben die Punkte in der Landeshauptstadt. Mit dem 27:20-Sieg sicherte sich das Team um Kapitänin Jana Dirschauer ungeschlagen die Herbstmeisterschaft.

Schwerin begann solide und erarbeitete sich mit zunehmender Spielzeit einen kleinen Vorsprung (6:3). Der Gast aus Dorf Mecklenburg zeigte aber, dass er sich in dieser Saison bisher unter Wert verkauft hat und kam in Durchgang eins oft zu einfachen Toren, gerade Franziska Bolz nahm diese Einladungen dankend an. So stand es zur Halbzeit nicht ganz unverdient, jedoch überraschend 12:11 für die Gäste.

Was die Zuschauer in der zweiten Hälfte sahen, war absoluter Wille und Kampfgeist. Die Abwehr stand deutlich kompakter und aggressiver – der Torwartwechsel zu Sina Güdokeit zahlte sich ebenfalls aus. Alle im Verbund machten es dem Gegner unheimlich schwer, Tore zu erzielen. Und vorne? Da spielten jetzt die Spielerinnen um Antje Thormann deutlich geduldiger. So gewannen die Damen von Trainer Steffen Franke am Ende auch verdient mit sieben Toren Unterschied 27:20.

„Ich bin wirklich stolz auf die Mannschaft, alle sind mit dabei und arbeiten hart für den Erfolg. Hinzu kommt, dass Cindy Plüm und Antje Thormann seit Wochen auf einem extrem hohen Level spielen. Dann kommen solche Ergebnisse zustande“, so der zufriedene Trainer Steffen Franke. Nach zehn Spielen ist die Mannschaft in der MV-Liga immer noch ungeschlagen. Diese Serie soll am Sonnabend gegen Doberan fortgesetzt werden. Anwurf in der Reiferbahnhalle ist um 18 Uhr.


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