Schießen : München war eine Reise wert

Haben die Schweriner Schützenzunft bei den deutschen Meisterschaften in München gut vertreten: (v.l.)Vanessa Krause, Jugendleiter Jörg Schmidt, Silas Grehn, Daniel Aranovych
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Haben die Schweriner Schützenzunft bei den deutschen Meisterschaften in München gut vertreten: (v.l.)Vanessa Krause, Jugendleiter Jörg Schmidt, Silas Grehn, Daniel Aranovych

Schweriner Schützenzunft zeigte bei den deutschen Meisterschaften eine ansprechende Leistung

svz.de von
19. September 2017, 23:30 Uhr

Zu einer Medaille hat es für die Schweriner Schützenzunft zwar nicht gereicht, über die gezeigten Leistungen bei den diesjährigen deutschen Meisterschaften in München haben sich die Sportler aus der Landeshauptstadt MVs aber dennoch gefreut.

Den Anfang für die Schweriner auf der Olympia-Schießanlage, die die größte zivile Schießsportanlage der Welt ist und als eine der modernsten Austragungsstätten für alle Disziplinen des Sportschießens gilt, machte Thomas Kopsicker in der Disziplin Kleinkaliber (KK) „10 Meter Freie Pistole“. Er stellte sich einem Starterpulk von insgesamt 82 Schützen und konnte sich dank einer guten Vorbereitung einen Platz im Mittelfeld sichern.

Ähnlich erging es auch Matthias Leschinski. Während dieser in der Disziplin „KK Gewehr 60 Liegend“ nach anfänglicher Nervosität doch noch gut in den Wettkampf kam und am Ende ein solides Ergebnis von 570 Ringen erreichte, musste er sich durch einen Defekt an seinem Sportgerät im KK „Freie Pistole“ mit einem der hinteren Plätze begnügen. „Ich war dabei und bin nicht Letzter geworden, also bin ich ein glücklicher Mensch. Nächstes Jahr sieht es bestimmt anders aus“, lächelte Leschinski das etwas enttäuschende Ergebnis weg.

Im Anschluss war dann die Jugend gefragt. Traditionell werden die Schüler- und Jugendwettkämpfe mit dem Austragen des „Shooty Cups“ eingeläutet. Jeder Landesverband stellt dabei ein Team mit vier Schülern auf, welches über eine Vorrunde ins Finale einziehen kann. Für den Schweriner Silas Grehn und die MV-Mannschaft hat es in diesem Jahr allerdings nur zu Platz zehn gereicht. Grehn konnte mit seiner Leistung aber dennoch zufrieden sein.

Nach der Feuertaufe beim „Shooty Cup“ musste der 13-Jährige beim 3-Stellungskampf (kniend, liegend, stehen Schießen) erneut sein Können unter Beweis stellen. Mit 568 von 600 möglichen Ringen hält Grehn den MV-Landesrekord. Diesen hat der Schweriner in München nun nochmal um sechs Ringe überboten, landete damit auf einem guten 12. Rang und ließ so weitere 32 Starter hinter sich.

Diesem 3-Stellungskampf stellte sich auch Vanessa Krause. Die 14-Jährige amtierende Landesmeisterin in dieser Disziplin knüpfte an ihre Wettkampfleistungen an und landete unter 103 Starterinnen im Mittelfeld. „Mir haben in der ersten Disziplin die Knie gezittert. Hier in München gegen mehr als 100 Starter anzutreten, hat schon was. Ich will im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein“, so Vanessa Krause nach ihrer starken Leistung.

Am letzten Meisterschafts-Tag griff dann auch Daniel Aranovych an. In seiner ersten großen Prüfung, die er bisher im Sportschießen absolvieren durfte, landete er mit dem Luftgewehr der Schüler freistehend auf dem 12. Platz. Vereinskamerad Silas Grehn wurde hier 18. Vannesa Krause behauptete sich in dieser Disziplin bei 143 Starterinnen wieder im Mittelfeld.

„Wir alle sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen, die unsere Sportler aus München mitgebracht haben. Sie haben sich auf diese Weise für ihre harte Arbeit belohnt und sind jetzt noch motivierter als vorher. Wir glauben fest daran, dass dies nur der Anfang war und wir nächstes Jahr erneut nach München fahren werden“, sagte Frank Westphal, Vereinsvorsitzender der Schweriner Schützenzunft, hocherfreut.


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