Segeln : Mit vollen Segeln nach Athen

Vier Schweriner Crews für EM qualifiziert

svz.de von
30. Mai 2017, 23:00 Uhr

Wenn in Mecklenburg-Vorpommern die Schulferien beginnen, dann können sich zumindest acht Schweriner Seglerinnen und Segler noch nicht zurücklehnen – sie sind von 22. bis 30. Juli bei den 420er Europameisterschaften in Athen gefragt.

Um sich überhaupt für diese EM zu qualifizieren, mussten sich die Landeshauptstädter zunächst in drei Qualifikationsregatten dieser Saison gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hierfür wurden zum Teil weite Entfernungen in Kauf genommen, um sich am Starnberger See in Bayern, im niederländischen Medemblik oder zu guter Letzt beim Sparkassen-Cup auf dem Schweriner See unter den vielen Anwärtern zu behaupten. In den vergangenen Tagen stand dann noch die Ausscheidungsregatta der besten deutschen 420er-Segler vor der Küste Warnemündes auf dem Programm.

Am Ende waren 44 Teams aus ganz Deutschland zu den Finalrennen vor Warnemünde startberechtigt. In acht Wettfahrten stellten die Schweriner Segler bei unterschiedlich starken Windbedingungen ihr Können unter Beweis und wiesen ein außerordentlich erfolgreiches Ergebnis auf. So qualifizierten sich allein aus Schwerin vier Mannschaften. Die nominierten Teams setzen sich aus Seglern verschiedener Schweriner Vereine zusammen und werden vor Athen in der Damen-, U17- und Open-Wertung an den Start gehen. Dazu gehören Sofie Schöne (Schweriner Segler-Verein)/ Line Thielemann (Schweriner Yacht-Club), Henning Kröplin (SSV)/Jonas Porthun (SV Mecklenburgisches Staatstheater), Mika Trosien (SYC)/Johannes Erichsen (SSV) und Anna Rieckhof/Charlotte Sperling (beide SSV).

Ein Grund für diesen Erfolg ist sowohl die gute Nachwuchsarbeit auf dem Schweriner See als auch die vereinsübergreifende Zusammenarbeit der Vereine, die sich auch in der unterschiedlichen Crewbesetzung äußert.

Bis zum Höhepunkt-Wettkampf in Athen gilt es nunmehr für die Segler, an ihrer Formkurve im Training und in weiteren Regatten wie der Kieler oder Warnemünder Woche zu arbeiten. Und am Ende gibt es Schlimmeres, als einen Ferienstart im sonnigen Athen zu verbringen.



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