Handball : Mit Sieg die Chance auf Liga drei wahren

Grün-Weiß-Griechin Eleni Evangelidou, hier im Pokal gegen Dortmund, machte in Birkenau ein gutes Spiel. Auf die Linkshänderin wird es morgen auch ankommen.
Grün-Weiß-Griechin Eleni Evangelidou, hier im Pokal gegen Dortmund, machte in Birkenau ein gutes Spiel. Auf die Linkshänderin wird es morgen auch ankommen.

Grün-Weiß-Damen empfangen in der Nachrückrelegation den TSV Birkenau.

svz.de von
13. Juni 2019, 17:31 Uhr

Mussten die Handballerinnen des SV Grün-Weiß Schwerin vor wenigen Tagen knapp 1 300 Kilometer für die Hin- und Rückfahrt zum TSV Birkenau abreißen, so genießen die Schwerinerinnen am Sonnabend – im Rückspiel der Nachrücker-Relegation zur dritten Liga – nun Heimrecht.

Wenn die Partie um 15 Uhr in der Halle an der Reiferbahn angepfiffen wird, dann ist die Aufgabe für die Grün-Weißen, zumindest auf dem sogenannten Papier, ganz einfach: Sie müssen „lediglich“ gewinnen.

Ein Selbstgänger wird dieses Unterfangen natürlich nicht. Das hat schon das Hinspiel gezeigt. Eine Minute vor Schluss lag Grün-Weiß noch mit 22:24 in Rückstand, ehe die Schwerinerinnen zumindest noch ein 24:24-Remis herauswarfen. So hat sich das Team von Trainer Steffen Franke eine ordentliche Ausgangsposition erspielt, die es morgen „zu veredeln“ gilt.

Bei einem Sieg wären die Grün-Weiß-Damen der erste Nachrücker für die dritte Liga, falls nach Wismar, Altlandsberg (beide 3. Liga Nord) und Trier (2. Bundesliga) noch eine weitere Mannschaft zurückziehen sollte. Damit es mit einem Sieg klappt, hofft die Heimmannschaft auf eine volle Halle und viel Unterstützung. „Wir wissen jetzt, was auf uns zukommt und können uns auf Birkenau einstellen. Das gilt allerdings auch für unseren Gegner“, erklärt Trainer Franke. Er fordert von seiner Mannschaft von Beginn an volle Konzentration. „Es wäre super, wenn wir die Saison mit einem Erfolgserlebnis abschließen würden“, so Franke abschließend. Mit Spielschluss geht die Mannschaft in die kurze Sommerpause. Ab 1. Juli bereitet sich Grün-Weiß dann auf die kommende Spielzeit vor. Am liebsten in Liga drei. Einen Teil der „Anforderungen“ dafür können die Schwerinerinnen morgen Nachmittag schon einmal erledigen.

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