Handball : Mit neuem Schwung ins Derby

Auf Torfrau Sina Güdokeit müssen die Handballdamen des SV Grün-Weiß Schwerin vorerst weiter verzichten, sind aber mit Andrea Klasen und Anna Pöschel weiter gut im Tor aufgestellt.  Fotos: Albrecht (2)
Auf Torfrau Sina Güdokeit müssen die Handballdamen des SV Grün-Weiß Schwerin vorerst weiter verzichten, sind aber mit Andrea Klasen und Anna Pöschel weiter gut im Tor aufgestellt. Fotos: Albrecht (2)

Handball: Nach der Niederlage gegen ProSport Berlin wollen die Frauen des SV Grün-Weiß Schwerin jetzt Neubrandenburg schlagen

svz.de von
19. November 2015, 13:56 Uhr

Die Handball-Frauen des SV Grün-Weiß treten an diesem Wochenende erstmals mit beiden Teams an einem Tag in der Halle an der Reiferbahn an. Während die zweite Mannschaft morgen um 17 Uhr gegen Motor Barth spielen wird, heißt der Gegner für die Erste um 19 Uhr SV Fortuna Neubrandenburg.

Für die Schützlinge von Trainer Sarakewitz kann das Ziel dabei nur lauten, die weiße Weste bei ihren Heimspielen zu erhalten. Mit einem Sieg bliebe man weiter auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze. Nachdem ein Teil der Mannschaft am letzten Wochenende spielfrei hatte, die jüngeren Spielerinnen hingegen mit der Jugendbundesligamannschaft nach Thüringen unterwegs waren, wurde das Training am letzten Dienstag noch einmal angezogen, um sich optimal auf die Partie gegen Fortuna vorzubereiten. Kleinere Blessuren der Jugendspielerinnen mussten behandelt werden, aber beim Heimspiel wollen alle wieder dabei sein und sich den hoffentlich zahlreichen Fans zeigen. „Die knappe und unnötige Niederlage vor 14 Tagen gegen ProSport Berlin (23:24) ist aus den Köpfen“, so Torfrau Andrea Klasen. „Wir wollen im Derby gegen Neubrandenburg beide Punkte, um den Kontakt zum Tabellenführer BFC Preussen Berlin nicht zu verlieren.“ Die zweite Torhüterin Sina Güdokeit wird weiter fehlen, allerdings steht mit Anna Pöschel aus der zweiten Mannschaft eine alte Bekannte bereit, sie war ja bekanntlich in der letzten Saison noch in der Ersten aktiv.

„Nachdem wir in der letzten Woche noch eine Karateeinheit am Dienstag zur Auflockerung eingeschoben hatten, die im Übrigen viel Spaß gemacht hat, haben wir die Einheiten in dieser Woche genutzt, um neue Angriffsvarianten zu proben. So können wir noch flexibler auftreten, sind weniger ausrechenbar und stellen unsere Gegnerinnen vor neue Probleme“, verrät Trainer Andreas Sarakewitz zumindest einige taktische Kniffe. Mehr will er aber nicht verraten, die Fans sollen sich überraschen lassen.

Gespielt wird in der Halle an der Reiferbahn am Sonnabend schon ab 9 Uhr. Diverse Nachwuchsteams stehen dann auf der Platte. Ab 15 Uhr, wenn die C1-Junioren gegen Neubrandenburg spielen, wird auch im Foyer einiges los sein. Die Bundeswehr und die Provinzial werden mit Informationsständen präsent sein.


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