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Lokaler Sport Zeitung für die Landeshauptstadt

11. Dezember 2017 | 04:57 Uhr

Transalpin Run : Mecklenburger meistern die Alpen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Torsten Gunia und Jörg Clemen legen beim Transalpin-Run eine Strecke von 292 Kilometern in Laufschuhen zurück

svz.de von
erstellt am 22.Sep.2014 | 11:17 Uhr

Der Schweriner Torsten Gunia vom Verein Laufgruppe Schwerin und Jörg Clemen vom HSV Neubrandenburg haben den Gore-Tex-Transalpin-Run über acht Etappen absolviert. Die diesjährige Strecke, gestartet in Ruhpolding (Bayern) und beendet in Sexten (Südtirol) hatte eine Gesamtlänge von 292 Kilometer und 13 730 Höhenmeter. Gelaufen wurde in Zweier-Teams, die auch zusammen an den Kontrollstellen und im Ziel ankommen mussten.

Jörg Clemen war zum neunten und Torsten Gunia zum vierten Mal beim „Ritt über die Alpen“ dabei. Das Ziel haben sie immer erreicht, was bei den Strapazen schon ein großer Erfolg ist. 2014 waren die Tagesetappen bis 50 km lang und die zu bezwingenden Berge bis zu 2 500 m hoch. Wären die Strapazen nicht schon Qual genug, meinte es der Wetter-Gott nicht gut mit den Läufern. Die ersten drei Tage waren durch Regen, Graupel und Schneefall gekennzeichnet, so dass die Strecken aufweichten und mit Schlamm überseht waren. Die Etappe über den Alpenhauptkamm musste wegen 40 cm Neuschnee und eisigen Winden sogar kurzfristig geändert werden.

Die Zahl der Ausfälle spricht für sich. Von den 289 in Ruhpolding gestarteten Teams kamen 190 in Südtirol ins Ziel, wobei die Schweriner Flachländler in der Gesamtwertung den 95. Platz belegten. In der Kategorie Master Men (zusammen über 80 Jahre) sind Torsten und Jörg als Team „Die Zuariner“ gestartet und erreichten hier den 29. Platz von 66 angetretenen Teams, wovon 52 ins Ziel kamen. Ihre Gesamtlaufzeit der acht Etappen betrug 42h42’16.

„Die Beine schmerzen nach so einer Woche schon etwas, aber es ist auch ein schönes Gefühl die Herausforderung erfolgreich zu beenden und im Ziel angekommen zu sein“, so Torsten Gunia nach dem Rennen. „Hinzu kommt, dass die Sonne am letzten Tag einsichtig war und den Läufern einen wunderschönen Blick auf das Panorama mit den Drei Zinnen, dem Wahrzeichen der Dolomiten, gewährte,“ so der Schweriner weiter.

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