Handball : Liga-Verbleib nicht klar gemacht

Laura Wichmann war bei der 25:26-Heimspielniederlage des SV Grün-Weiß Schwerin gegen den TSV Wattenbek zweimal erfolgreich.
Laura Wichmann war bei der 25:26-Heimspielniederlage des SV Grün-Weiß Schwerin gegen den TSV Wattenbek zweimal erfolgreich.

3. Liga, Frauen: Grün-Weiß Schwerin verliert letztes Heimspiel gegen den TSV Wattenbek mit 25:26 (12:13)

svz.de von
16. April 2018, 23:10 Uhr

Eigentlich wollten die Drittliga-Handballerinnen des SV Grün-Weiß Schwerin mit einem Sieg im letzten Heimspiel gegen den TSV Wattenbek den Klassenerhalt feiern – daraus wurde aber nichts. Stattdessen unterlagen die Schwerinerinnen im Duell der Aufsteiger mit 25:26 (12:13) und müssen nun weiter um einen Verbleib in Liga drei zittern.

Dabei erwischten die Damen von Grün-Weiß-Trainer Tilo Labs eigentlich einen guten Start und führten nach knapp 20 Minuten mit 8:5. Dass sich mit Schwerin und Wattenbek zwei Teams auf Augenhöhe begegneten, bewies allerdings schon das 28:28-Remis im Hinspiel. Und so glich Wattenbek im Rückspiel vor der Pause nicht nur zum 10:10 aus, sondern ging auch noch – begünstigt durch eine doppelte Schweriner Unterzahl kurz vor der Halbzeitpause – mit einer 13:12-Führung in die Kabinen der Reiferbahnhalle.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Grün-Weißen dann wieder hellwach und drehten den 12:13-Rückstand in eine 17:15-Führung (37.). Absetzen konnten sich die Gastgeberinnen aber nicht, spätestens beim 21:21-Ausgleich durch Wattenbek war allen Beteiligten klar, dass auch dieses Spiel eine ganze enge Kiste werden würde.

Und das bessere Ende hatte dann der Gast aus Schleswig-Holstein für sich gepachtet. Die erspielte Führung beim 23:22 (50.) gaben die TSV-Damen nicht mehr aus der Hand, obwohl Schwerin beim 25:26-Anschlusstreffer noch zwei Minuten Zeit hatte, weitere Tore zu werfen. Das gelang allerdings nicht und so müssen die Grün-Weißen am kommenden Wochenende beim Frankfurter HC alles in die Waagschale werfen und punkten. Sollte das gelingen, dann brauchen die Landeshauptstädterinnen nicht auf das Ergebnis des MTV Altlandsberg, der punktgleich hinter Grün-Weiß liegt, schauen. Noch stehen die Schwerinerinnen über dem Strich – und das soll auch nach der letzten Partie so bleiben.

SV Grün-Weiß Schwerin: Klasen, Huysmann – Schmidtke 1, Laas 5, Dehling, Wichmann 2, Slomka 4, Schult 3, Lück, Wolter 9/1, Veit, Klingenberg 1, Passow.

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