Handball : Kräfte reichen nicht für 60 Minuten

Adriane Celka, hier gegen Berlin, war mit sechs Toren beste Torschützin der Grün-Weiß-Damen.
Foto:
Adriane Celka, hier gegen Berlin, war mit sechs Toren beste Torschützin der Grün-Weiß-Damen.

Handballdamen verlieren knapp mit 22:25 in Henstedt-Ulzburg

svz.de von
10. November 2014, 23:01 Uhr

Die Handballdamen des SV Grün-Weiß Schwerin warten nach der knappen 22:25-Niederlage bei Henstedt-Ulzburg weiter auf den ersten Sieg.

Mit nur neun Feldspielerinnen und als „Underdog“ angereist musste Grün-Weiß bereits nach zehn Minuten den nächsten Rückschlag hinnehmen. Mit Tini Wolter verletzte sich nach Künzel, Kiewitt und Laas eine weitere Leistungsträgerin, so dass die verbliebenen acht Spielerinnen versuchten, den Ausfall zu kompensieren. Zunächst gelang das auch. Aufopferungsvoll kämpfende Landeshauptstädterinnen erspielten sich ein 12:12 zur Halbzeit. Auch in Durchgang zwei hielt Schwerin mit den erfolgreichen Torschützen Celka und Evangelidou lange mit. Kerstin Labs und Aileen Lück sorgten in Durchgang zwei ebenfalls für Entlastung, die Hauptlast mussten nach dem Ausfall der Leistungsträger jedoch andere tragen. Gerade Schult, Dube und Nwarot spielten mit viel Leidenschaft und Engagement. Klasen und Pöschel im Schweriner Tor zeigten ebenfalls eine gute Leistung. In der 49. Minute führte Grün-Weiß noch mit 21:20, ehe die Kräfte bei den Spielerinnen merklich nachließen.

Ähnlich wie in Bremen, ließ die Deckung aufgrund schwindender Kräfte nach und Henstedts Pejic schoss die Gastgeber fast im Alleingang zum 25:22-Sieg. „Ich muss meiner Mannschaft wieder ein großes Kompliment machen, auch wenn es nicht gereicht hat. So viele Ausfälle verkraftet kein Team in der 3. Liga. Zum Glück haben wir jetzt ein Wochenende Pause“, so Trainer Tilo Labs nach der Partie.

Das kommende Heimspiel gegen den Buxtehuder SV II wurde auf den 15. Februar verlegt. Bis dahin ist dann auch die ein oder andere verletzte Spielerin wieder zurück im Kader. Für die Schwerinerinnen geht es in 14 Tagen beim richtungsweisenden Spiel in Altlandsberg weiter.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen