Judo : Kleines Team, große Leistung

Hatten nach ihrem starken Auftritt in Potsdam gut lachen: Mareike Schüch, Kim Tepelmann, Uwe Juch, Sarah Hausweiler und Hannah Bröder (v.L.)
Hatten nach ihrem starken Auftritt in Potsdam gut lachen: Mareike Schüch, Kim Tepelmann, Uwe Juch, Sarah Hausweiler und Hannah Bröder (v.L.)

U18-Judo-Mannschaft aus Schwerin erkämpft sich beim Deutschen Jugendpokal 2019 Bronze

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10. Dezember 2019, 17:55 Uhr

Die Vorzeichen, um beim Deutschen Jugendpokal der U18 in Potsdam vorn mitzukämpfen, standen für das ambitionierte Judo-Team aus Schwerin nicht wirklich rosig. Mit lediglich vier statt fünf Sportlerinnen reiste Trainer Uwe Juch in die brandenburgische Hauptstadt. So war den Mädels im Vorfeld klar, dass sie direkt mit einem Punkt Rückstand in die Begegnungen mit den besten deutschen Mannschaften starten würden.

So richtig gut sah es für die Schwerinerinnen im stärkeren Pool A zunächst auch nicht aus. Gegen die KG UJKC Potsdam/Samurai Oranienburg setzte es zum Auftakt eine 1:4-Niederlage, Kampf Nummer zwei ging knapp mit 2:3 gegen die KG SV Neuhaus/TSV Altenfurt (Bayern) verloren und Kampf Nummer drei war ebenfalls beim 2:3 gegen den JC Bottrop (Nordrhein-Westfalen) äußerst eng. Dank eines überzeugenden 4:1-Sieges zum Abschluss gegen die KG Visberg/Ebstorf (Niedersachsen) sicherte sich das Team Schwerin zumindest den vierten Gruppenplatz, der zum Viertelfinale reichte. Dort war dann gegen den späteren Meister Großhardern (Bayern) beim 1:4 nichts zu holen. In der Trostrunde allerdings ließen sich die Mädels nicht mehr beirren. So gewannen sie zunächst gegen die KG PSV Olympia Berlin/SC Berlin mit 3:2 und drehten im Kampf um Platz drei gegen die KG SV Neuhaus/TSV Altenfurt den Spieß aus der Vorrunde um. Dieses Mal verließen die Schwerinerinnen mit einem 3:2 die Matte als Sieger. So freute sich das kleine Team um Mareike Schüch, Sarah Hausweiler, Hannah Bröder und Kim Tepelmann am Ende über Bronze. Großhadern gewann vor Potsdam, den zweiten Bronzerang holte sich Bottrop.

Die U18-Jungs aus MV verpassten in ihrem schweren Sechser-Pool nach zwei Siegen gegen die KG Burgstädt/Rodewisch (Sachsen) und Ravensburg (Bayern) bei drei Niederlagen gegen die KG Nienhagen/Osnabrück (Niedersachsen), die KG Lübeck/Kronshagen (Schleswig-Holstein) und die KG Nürnberg/Miesbach (Bayern) mit Rang vier den Einzug ins Viertelfinale. Schwacher Trost: Die Gruppengegner Nienhagen/Osnabrück Nürnberg/Miesbach wurden Zweiter und Dritter.

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