Judo : Kampfgemeinschaft bittet zum MV-Derby

Der Schweriner Peter Schneider (blaue Jacke) wird der Kampfgemeinschaft MV am Sonnabend fehlen. Er ist in der 2. Bundesliga mit Bushido Köln gefragt.
Der Schweriner Peter Schneider (blaue Jacke) wird der Kampfgemeinschaft MV am Sonnabend fehlen. Er ist in der 2. Bundesliga mit Bushido Köln gefragt.

Judoteam-MV empfängt morgen vor heimischem Publikum in der Regionalliga Nordost Grimmen und Spitzenreiter Hoppegarten

svz.de von
03. Juni 2016, 08:07 Uhr

Für die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns ist die diesjährige Saison in der Regionalliga Nordost kurz – fast schon zu kurz, denn aufgrund des vorgezogenen vierten Kampftages am 14. Mai ist mit den morgigen zwei Begegnungen vor heimischen Publikum die Drittliga-Kampfzeit für das Jahr 2016 bereits beendet. Dafür stehen zum Abschluss noch einmal zwei echte „Leckerbissen“ auf dem Programm. Zu Gast sind Spitzenreiter Dynamo Hoppegarten und der KSV Grimmen.

Das Landesteam hat sich in diesem Jahr, nach Schwerin 2014 und Rostock 2015, die Sporthalle in Wittenburg als Austragungsort ausgesucht. Wenn es nach den Verantwortlichen des Judoteams geht, soll die Halle dann ähnlich voll werden, wie schon in den Vorjahren. In Schwerin und Rostock feuerten jeweils knapp 250 Zuschauer die KGJMV an. Die Unterstützung brauchen die Mecklenburger auch, sind doch zwei starke Teams zu Gast. Nachdem Hoppegarten und Grimmen zunächst gegeneinander antreten, geht es für die Kampfgemeinschaft ins MV-Derby gegen den KSV Grimmen. Und dann soll am besten Revanche für die Niederlage aus dem letzten Kampf der Saison 2015 genommen werden. Damals unterlag die KGJMV dem KSV Grimmen knapp mit 3:4 und rutschte von Rang drei noch auf Rang vier. Nutznießer: Dynamo Hoppegarten, die sich dadurch die Bronzemedaille sicherten. Medaillenkandidat sind die Berliner auch in dieser Saison. Vielleicht sogar für Gold, denn bisher sind die Dynamos noch als einziges Team ohne Niederlage. Drei Kämpfe, drei Siege stehen auf der Habenseite. Wie stark Hoppegarten am Sonnabend sein wird, hängt, wie bei vielen Teams in der Liga, davon ab, ob sie mit Bundesligakämpfern anreisen oder nicht.

So oder so will sich die Kampfgemeinschaft-MV vor heimischer Kulisse aber von ihrer besten Seite zeigen und möglichst beide Kämpfe gewinnen – das ist zumindest der Anspruch, den die Kämpfer haben. Derzeit rangiert das Team auf dem fünften Tabellenplatz, zwei Punkte sind noch nötig, um definitiv die Klasse zu halten. Welcher Rang am Ende herausspringt, steht erst nach dem vierten Kampftag am 18. Juni fest. Dann ist das Judoteam-MV aber zum zusehen verdammt. Kampfbeginn in der Mehrzweckhalle (Lindenstraße 14a) ist um 17.30 Uhr.

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