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Lokaler Sport Zeitung für die Landeshauptstadt

18. August 2017 | 01:29 Uhr

Judo : Judoteam wieder auf Kurs

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Kampfgemeinschaft MV holt am 2. Kampftag in der Regionalliga Nordost vier von sechs möglichen Punkten und schiebt sich auf Rang fünf

Den verpatzten Saisonauftakt vor fünf Wochen hat die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns jetzt zu Pfingsten wieder gerade gerückt. Am zweiten Kampftag holten die MV-Sportler in der Regionalliga Nordost vier von sechs möglichen Punkten.

Trotz einiger Ausfälle, unter anderem konnte die KGJMV kein echtes Schwergewicht an den Start bringen, zeigte sich das MV-Team im Vergleich zum ersten Kampftag stark verbessert. Auch wenn es zum Auftakt gegen BV Lauchhammer eine 2:5-Niederlage setzte – die Lausitzer hatten alles aufgefahren, was ihr Kader hergab – gingen die Mecklenburger, die zumindest zwei Siege durch Marian Wilke und Dirk Spörcke feierten, zuversichtlich in die nächsten Begegnungen. Und dort gab es dann eine Premiere. Erstmals in der dreijährigen Regionalliga-Geschichte der KGJMV gewann das Team gegen Bushido Berlin und feierte durch Siege von Marc Reinhardt, Torben Kramer, Peter Schneider und Stephan Tonndorf mit einem 4:3-Erfolg die ersten beiden Punkte 2016. Im Anschluss ging es für die Mecklenburger noch einmal quer durch die Bundeshauptstadt zum PSV Berlin, um dort den vierten Kampftag bereits vorzuziehen. Mit zwei Zählern im Gepäck hatte die Kampfgemeinschaft Blut geleckt und wollte aus einem guten einen starken Kampftag machen. Und das gelang, denn auch gegen den PSV Berlin, gegen den die KGJ im Vorjahr noch mit 3:4 unterlag, gewann das MV-Team am Ende ebenfalls knapp mit 4:3. Einer der Matchwinner: Jungspund Leo Gräber, der im 66-Kilo-Limit nach einem Rückstand Bundesligakämpfer Max Zimmermann noch bezwang und so einen fest eingeplanten Punkt des PSV Berlin für die KGJMV holte. Weiterhin punkteten Dirk Spörcke, Hannes Schneider und Kapitän Sebastian Harnack. Der war anschließend bei der „Kabinenparty“ voll des Lobes für sein Team: „Das war ein großartiger Kampftag für uns. Wir haben wieder unsere blau-gelbe Wand aufgebaut, jeder hat jeden angefeuert und am Ende verdient vier Punkt geholt. So macht die Regionalliga Spaß.“

Die Mecklenburger haben sich vorerst auf Rang fünf vorgeschoben und brauchen noch einen Sieg um den Klassenerhalt rein rechnerisch „klar“ zu machen. Dieser soll am dritten Kampftag am 4. Juni in Wittenburg vor heimischer Kulisse geholt werden. Zu Gast sind dann der KSV Grimmen und Spitzenreiter Dynamo Hoppegarten.

Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns: Floreck (-60 kg); Wilke, Gräber, Franck, Kutzner, Reinhardt, Unterrainer (-66 kg); Kramer, Wolff, Marquardt, Klimt, Kowalewski (-73 kg); Harnack, Bischoff, Greiser, Gabsch, Keßler, Schwarzrock (-81 kg); Spörcke, H. Schneider, P. Schneider, Tischler (-90 kg); Tonndorf (-100 kg).

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erstellt am 16.Mai.2016 | 23:33 Uhr

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