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Lokaler Sport Zeitung für die Landeshauptstadt

18. Dezember 2017 | 12:08 Uhr

Judo : Judo-Nachwuchs vor letzter Hürde

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Kämpfer vom 1. SJC und PSV bei nordostdeutschen Meisterschaften gefordert

svz.de von
erstellt am 11.Feb.2016 | 23:26 Uhr

Etappe eins: Landesmeisterschaften. Etappe zwei: nordostdeutsche Meisterschaften. Ziel: deutsche Meisterschaften. Zwei Etappen also müssen die Nachwuchsjudoka der U18 und U21 aus Schwerin vom PSV sowie vom 1. SJC überstehen, um an den begehrten nationalen Titelkämpfen teilzunehmen. Die MV-Meisterschaften haben sie vor zwei Wochen schon überstanden, am Sonnabend steht nun mit der nordostdeutschen Meisterschaft der nächste steinige Weg zum erklärten Ziel auf dem Programm.

Um die Medaillen, und damit um die Qualifikation zu den „Deutschen“, können an guten Tagen fast alle Schweriner Sportler mitkämpfen. Trotzdem hängt natürlich auch viel von der Tagesform und der Auslosung ab. Mit dem letztjährigen Drittplatzierten der deutschen U18-Meisterschaft Timo Acktun sowie den derzeit gut aufgelegten Max Marquardt und Lena Harsdorf hat der PSV zumindest drei ganz heiße Eisen im Feuer, um gegen die Konkurrenz aus Brandenburg und Berlin zu bestehen. Gleiches gilt für den Schweriner Judoclub, der sich mit Kevin Schrainer, Jördis Schreiber und Lennard Repper ebenfalls berechtigte Medaillenhoffnungen macht.

Für die U21-Kämpfer aus der Landeshauptstadt beginnt der Wettkampf im Anschluss am frühen Nachmittag. Die Sportschüler Elisa Schreiber, Hannes Franck und Arne Klimt (alle PSV Schwerin) gehören als MV-Landesmeister zu den Medaillenkandidaten, haben als zweiter von drei Jahrgängen aber auch starke Gegner vor sich. Für Till Gronke vom 1. SJC gilt es zunächst, als jüngster Jahrgang in der U21 Fuß zu fassen und weitere Wettkampfluft zu schnuppern.

Damit die Landeshauptstädter topfit in die regionalen Meisterschaften gehen, stand in der ersten Ferienwoche ein Trainingslager mit zehn weiteren MV-Vereinen in Güstrow an. Dort verbesserten die Athleten ihre Technik im Stand und Boden sowie ihre Ausdauer und Schnelligkeit. Den letzten Härtetest hatten die Judoka vom 1. SJC und PSV dann am Dienstag mit dem Monatsrandori im Olympiastützpunkt Hannover. Peter Schneider, Trainer beim 1. Schweriner JC, freut sich schon auf die Meisterschaften: „Alle haben in den Ferien gut mitgezogen, keiner hat sich hängen lassen. Platzieren kann sich definitiv jeder Sportler. Natürlich hängt viel von der Tagesform ab und ein bisschen Glück gehört auch immer dazu“.

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