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Lokaler Sport Zeitung für die Landeshauptstadt

18. Oktober 2017 | 06:05 Uhr

Triathlon : Ironman auf Hawaii als Fernziel

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Dennis Kruse startet 2015 in der Amateurklasse bei den Europa- und Weltmeisterschaften der Mitteldistanz

svz.de von
erstellt am 01.Feb.2015 | 23:00 Uhr

Triathlet Dennis Kruse steht ein spannendes Jahr bevor. 2014 ist der Schweriner auf die Mitteldistanz, 1,9 km Schwimmen, 90 km Rad fahren und 21 km Laufen, gewechselt. „Der Umstieg war nicht einfach. Die Trainingstage sind zwar gleich geblieben, der Umfang ist natürlich aber gestiegen. Daran musste sich mein Körper erst einmal gewöhnen“, erzählt Kruse. Dabei hat der Wechsel auch strategische Hintergründe: „Die Mitteldistanz ist populärer und soll mich irgendwann, vielleicht in fünf Jahren dann, auf die Langdistanz vorbereiten.“ Der berüchtigte Ironman auf Hawaii ist das große Fernziel Kruses.

Sein erstes 70.3-Wettkampfjahr lief trotz der Umstellung sehr gut. „Der Ironman 70.3 Rügen war sicherlich mein persönliches Highlight 2014. Dort habe ich mich für die Weltmeisterschaft und für die Europameisterschaft 2015 qualifiziert. Das Long-Distance-Race in Amerika war natürlich auch beeindruckend“, resümiert Kruse. Der Fokus 2015 liegt auf der WM in Zell am See. „Die EM in Wiesbaden ist natürlich auch wichtig. Deswegen geht es jetzt auch demnächst ins Trainingslager. Zuerst nach Fuerte Ventura und dann noch einmal nach Mallorca“, erzählt der Schweriner von dessen Vorbereitung.

Beim seinem Jahresempfang enthüllte Kruse auch seinen neuen Fahrbaren Untersatz. Nicht auf zwei, sondern auf vier Rädern. Mit dem neuen Skoda wird der Triathlet zu allen Wettkämpfen und Trainingseinheiten fahren. Zusätzlich kann der frischgebackene Familienvater Sohn und Freundin sicher von A nach B kutschieren. Die Belastung aus Vaterpflichten und Sport stört ihn nicht: „Sportler sind allgemein ja stressresitenter. Ich denke nicht, dass ich damit überfordert sein werde. Ich freue mich eher darauf.“

Mit dem ersten Formtest Ende Januar mit dem TriTeam triZack Rostock war Kruse zufrieden: „Das Laufen lief schon ganz gut, Schwimmen liegt mir ja nicht so ganz, daran muss und werde ich noch gehörig arbeiten.“ Wenn die Leistungen des Schweriners stimmen, würde er auch gerne irgendwann ins Profi-Lager wechseln. „Da muss dann aber schon alles passen. Dieses Jahr wird dann eine erste Standortbestimmung. Der Sprung darf halt nicht zu groß sein,“ so Kruse. Zuversichtlich ist er aber. Diese Saison wird für ihn richtungsweisend sein.

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