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Lokaler Sport Zeitung für die Landeshauptstadt

17. Dezember 2017 | 20:48 Uhr

Radsport : In die Pedale, fertig, los…

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Vorbereitungen für das 3. Schweriner-Seen Jedermann-Radrennen laufen auf Hochtouren / knapp 500 Anmeldungen sind bereits eingegangen

svz.de von
erstellt am 22.Aug.2017 | 23:46 Uhr

Als Sportevent-Veranstalter Michael Kruse während des Schweriner Nachtlaufes am 13. Mai über das Gelände auf den Markt blickte, schwang eine Menge stolz in seinen Augen mit. Der zentrale Schweriner Platz war voll mit Läuferinnen, Läufern, Schaulustigen sowie Interessierten und platzte förmlich aus allen Nähten. „Wenn wir das im September mit dem Gelände auf dem Alten Garten beim 3. Schweriner-Seen Jedermann-Radrennen wieder hinbekommen, dann wäre das richtig, richtig super“, so Kruse.

Das dritte Jedermann-Radrennen in Folge, das in diesem Jahr von kurzurlaub.de präsentiert wird, wirft bereits seine Schatten voraus. Wie im Vorjahr geht es auch dieses Mal – am 23. September – von Schwerin aus einmal durch die Lewitz und zurück in die Landeshauptstadt. „Die Vorbereitungen laufen, wie man so schön sagt, auf Hochtouren. Die Gespräche mit den umliegenden Gemeinden verliefen gut, sodass am Ende eigentlich alles klappen müsste“, berichtet Veranstalter Kruse. Er kann auf die Unterstützung der Gemeinden mit ihren Vereinen und freiwilligen Feuerwehren zählen.

Knapp 500 Voranmeldungen hat er zu verzeichnen. „Da geht natürlich noch mehr. Wenn jetzt vielleicht das Wetter etwas stabiler wird und die Leute mehr mit dem Rad fahren können, dann wird sicherlich auch in der Anmeldung noch etwas passieren“, sagt Kruse und wünscht sich dabei insgeheim am liebsten eine vierstellige Teilnehmerzahl. Ob das klappt, wird sich dann im am Renntag zeigen.

Oliver Knies und seine drei Teamkollegen werden dazu beitragen, dass die Teilnehmerzahl zumindest noch etwas steigt. Sie werden als Mannschaft für die Schweriner Volkszeitung starten. Knies, Leiter für Logistik, war schon im letzten Jahr beim Rennen dabei und hat Gefallen an der Lewitz-Runde gefallen. „Zunächst kann man froh sein, dass in Schwerin ein Radrennen veranstaltet wird. So viele gibt es in Norddeutschland ja nicht. Für mich gehört neben den Cyclassics in Hamburg und dem Velothon in Berlin das Schweriner Rennen zum festen Rennkalender“, erklärt Knies.

Anders als die beiden Stadtrennen in Berlin und Hamburg besticht die Tour durch die Lewitz mit ihrer schönen Landschaft. „Die Stimmung im letzten Jahr war dazu richtig gut, vor allem war es schön, dass sich die Dörfer herausgeputzt und sich etwas einfallen lassen haben“, schwärmt der 32-Jährige.

Nicht nur die SVZ wird ein Team beim Schweriner Radrennen an den Start schicken. „Wir haben schon einige ambitionierte Mannschaften in der Voranmeldung registriert“, so Michael Kruse. Neben der SVZ werden dann zum Beispiel auch die Teams von Rademacher, Rachow, der Stadtwerke oder des Autohauses Ahnefeld um die vorderen Plätze in der Teamwertung kämpfen. „Die ersten drei jeder Mannschaft werden in die Wertung einfließen. Vielleicht finden sich ja noch mehr ehrgeizige Firmen und Fahrer, die ebenfalls vorn mitmischen oder aber das Rennen einfach als schöne Teambuilding-Maßnahme nutzen wollen“, sagt Michael Kruse.

Wie weit es für das Team der Zeitung nach vorn geht, wissen Knies und Co. erst nach dem Rennen. „Wir wollen aber die Fahnen der SVZ hoch halten und gehen schon ambitioniert ins Rennen“, so Knies. Vielleicht müssen er und seine Mitstreiter aber noch mit mehr Konkurrenz rechnen – die Anmeldung ist noch bis eine Woche vor Rennstart offen. Und wenn es nach Michael Kruse geht, dann soll sie noch voller werden.

Interessierte können sich über die Internetadresse www.schweriner-seenrunde.de für die AOK-Fitnessrunde (55 Kilometer) oder das Sparkassen-Jedermann-Radrennen (91 Kilometer) anmelden. Zusätzlich können Elektrofahrräder am 55 Kilometer langen Stadtwerke-Rennen teilnehmen.

Bereits einen Tag zuvor und natürlich auch am Renntag selbst verwandelt sich der Alte Garten wieder zur Radexpo. „Dort wird dann für jeden Fan rund um das Zweirad etwas dabei sein“, sagt Michael Kruse und freut sich dabei jetzt schon auf das vorletzte Septemberwochenende. Am liebsten würde er dann wieder seinen Blick über ein richtig volles Eventgelände schweifen lassen – natürlich voller Stolz.

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