Judo : Gute Saison mit Derbysieg beendet

Arne Klimt (blau) zeigte sich am 3. Kampftag in ganz starker Form. Zweimal stand der Schweriner im 66-Kilo-Limit auf der Matte – beide Begegnungen gewann er vorzeitig.
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Arne Klimt (blau) zeigte sich am 3. Kampftag in ganz starker Form. Zweimal stand der Schweriner im 66-Kilo-Limit auf der Matte – beide Begegnungen gewann er vorzeitig.

Judoteam-MV gewinnt in der Regionalliga Nordost gegen den KSV Grimmen mit 5:2, kassiert gegen Hoppegarten aber eine 2:5-Niederlage

svz.de von
05. Juni 2016, 23:07 Uhr

„Die Nummer eins, die Nummer eins in MV sind wir“ schallte es nach dem dritten Kampftag in der Judo-Regionalliga Nordost lautstark durch die Wittenburger Mehrzweckhalle. Die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns hatte sich für die Vorjahresniederlage gegen den KSV Grimmen revanchiert und im MV-Derby die Vorpommern mit 5:2 geschlagen. Dass die zweite Begegnung gegen Dynamo Hoppegarten anschließend mit 5:2 an die Brandenburger ging, störte das MV-Team am Ende nur kurz.

Allgemein schienen alle drei Teams – Grimmen, Hoppegarten und die KGJMV – mit ihrem Kampftag zufrieden, verließ doch jede Mannschaft die Matte einmal als Sieger und einmal als Verlierer. Dabei zeigte auch dieser Kampftag wieder, wie eng es in der Nordost-Staffel der dritthöchsten Judo-Liga zugehen kann. Zunächst besiegte der KSV Grimmen den bis dato noch ungeschlagenen Spitzenreiter vom SC Dynamo Hoppegarten knapp mit 4:3, ehe anschließend die Halle beim fairen MV-Derby in einen wahren Hexenkessel verwandelt wurde. Beide Teams und ihre Anhänger peitschten die Kämpfer an, mit dem besseren Ende für die KGJMV. Max Marquardt, Arne Klimt, Wardan Baghdasaryan, Dirk Spörcke und Hannes Gabsch erkämpften die Punkte beim 5:2-Erfolg.

Eigentlich wollte das MV-Team vor heimischen Publikum dann auch den zweiten Kampf für sich entscheiden, doch die Dynamos aus Hoppegarten wollten nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten und behielten letztendlich in teilweise äußerst knappen Begegnung mit 5:2 die Oberhand. Arne Klimt und Saro Baghdasaryan, der erstmals für das MV-Team in der Regionalliga auf der Matte stand, erkämpften die beiden MV-Punkte.

Für die Kampfgemeinschaft ist die Liga jetzt bereits beendet. Derzeit rangieren die Mecklenburger auf dem vierten Platz. Ob die KGJMV auch noch in zwei Wochen dort steht, hat sie nicht mehr in der eigenen Hand. Der Derbysieg 2016 kann dem Team aber nicht mehr genommen werden.

Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns: H. Franck, Floreck (-60 kg); Reinhardt, Klimt, Wilke, Unterrainer, Kutzner, Gräber, J. Franck (-66 kg); Marquardt, Piske, Trockels, Keßler, Kowalewski, Adamek (-73 kg); Harnack, Gabsch, Greiser, Bischoff, S. Baghdasaryan, Schwarzrock, Paetow, Abel (-81 kg); Tischler, Spörcke, W. Baghdasaryan, Wildbret (-90 kg); Tonndorf, Mayer (-100 kg); Christiner, Eckert (+100 kg).

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