Handball : Grün-Weiß lässt einen Punkt liegen

Konnte mit den letzten Minuten seiner Mannschaft nicht zufrieden sein: Grün-Weiß-Trainer Tilo Labs.
Konnte mit den letzten Minuten seiner Mannschaft nicht zufrieden sein: Grün-Weiß-Trainer Tilo Labs.

3. Liga: Handballdamen spielen gegen Aufsteiger Vechta nur 32:32

svz.de von
22. September 2014, 23:00 Uhr

Die Handballdamen des SV Grün-Weiß Schwerin warten auch nach dem zweiten Heimspiel in Folge immer noch auf den ersten Sieg. Gegen einen starken Aufsteiger aus Vechta kamen die Landeshauptstädterinnen nicht über ein 32:32 hinaus. Zwar erzielte Grün-Weiß 15 Sekunden vor Schluss beim Stand von 31:32 den umjubelten Ausgleichstreffer, jedoch war es eher ein Punktverlust, führten die Schwerinerinnen doch in der 53. Minute noch mit 31:26.

Grün-Weiß fand schwer in die Partie. Zu einfach kamen die Gäste zu Torerfolgen. Vor allem gegen die schnellen Konter und Angriffe aus der zweiten Welle fand das Team von Tilo Labs zunächst keine Einstellung. So setzte sich Vechta auf 7:11 ab und spielte zunächst einfach cleverer. Einzig Torfrau Andrea Klasen hielt Schwerin mit ihren Paraden im Spiel. Bis zur Pause verkürzten die Grün-Weiß-Damen den Rückstand auf zwei Tore zum 13:15-Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang schien ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen. So machte Schwerin aus dem Rückstand innerhalb von nur zehn Minuten eine 23:19-Führung. Juliane Kiewitt traf nach Belieben und erzielte insgesamt neun Treffer an diesem Nachmittag. Aber auch auf den anderen Positionen wurde in der Defensive geackert. Als Tini Wolter in der besagten 53. Minute das 31. Tor für Schwerin erzielte, waren sich alle in der Halle sicher, den ersten Saisonsieg der Grün-Weiß-Frauen zu sehen.

Weit gefehlt. Nachlässigkeiten bestrafte Vechta eindrucksvoll. Schwerin gelang sieben Minuten lang kein Treffer mehr, während Vechta Tor um Tor herankam. So stand es plötzlich 31:32. Mit einem Gewaltwurf erzielte Steffi Laas 15 Sekunden vor Ende aber doch noch den Ausgleichstreffer. Die Mannschaft muss sich nach dem Spiel hinterfragen, warum sie sich so kurz vor Ende der Partie selbst um die Früchte ihrer Arbeit gebracht hat. Am Wochenende steht schon wieder das nächste Heimspiel gegen den Berliner TSC an.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen