Handball : Grün-Weiß eilt von Sieg zu Sieg

sophie powierski 2
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Ostsee-Spree-Oberliga: Grün-Weiß Schwerin – ProSport 24 Berlin 30:20 (13:9)

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13. März 2016, 23:36 Uhr

Mit einem ungefährdeten 30:20-Heimerfolg im „Wohnzimmer der Mecklenburger Stiere“, der Sport- und Kongresshalle, bleiben die Handballfrauen des SV Grün-Weiß Schwerin in der Ostsee-Spree-Oberliga weiter in der Spur.

Dabei fanden die Schwerinerinnen nur sehr langsam zu ihrem Spiel. Vielleicht lag es an der großen Halle, die gerade im ersten Spiel doch gewöhnungsbedürftig war, vielleicht lag es auch etwas an der kurzfristigen krankheitsbedingten Absage von Tini Wolter, dass in den ersten acht Minuten lediglich auf jeder Seite nur ein Tor fiel (1:1). Erst danach entwickelte sich ein munteres Spielchen, an dem beide Teams ihren Anteil hatten. Die Berlinerinnen hatten in dieser Phase in ihrer Torfrau Gisi Emberger einen starken Rückhalt, die gleich reihenweise hochprozentige Chancen der Gastgeberinnen zunichte machte. Schwerin hingegen verteidigte zwar gut, tat sich aber mit der Verwertung der sich bietenden Chancen sehr schwer. Über ein 3:3 setzten sich die Gäste nach einer guten Viertelstunde sogar auf 6:4 ab. Postwendend allerdings die Antwort der Grün-Weißen in Form von zwei blitzsauberen Kontertoren. Das war der Beginn einer starken Schweriner Phase, in der vor allem Jule Wieck und Steffi Laas erfolgreich waren und den 13:9-Halbzeitstand herauswarfen.

In den zweiten 30 Minuten bauten die Gastgeberinnen den Vorsprung kontinuierlich aus. Vor allem Sophie Powierski (Foto) traf nach Belieben, ob aus dem Feld oder vom Punkt. Da den Berlinerinnen im Laufe der Zeit immer weniger einfiel, betrug der Vorsprung in der 50. Minute bereits neun Tore (25:16). Da waren bereits alle Messen gesungen. Am Ende war es wieder Powierski, die mit dem 30:20 den Schlusspunkt setzte.

Trainer Sarakewitz, der allen Spielerinnen Einsatzzeiten geben konnte, war ebenfalls zufrieden. „Meine Damen haben gezeigt, dass wir zu Hause eine Macht sind und dass wir Ausfälle immer besser kompensieren können. Jetzt gilt es, in den verbleibenden vier Spielen noch möglichst viele Punkte zu holen“. Einziger Wermutstropfen ist der Ausfall von Adriana Celka, die sich in der ersten Halbzeit verletzte. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Für Schwerin geht es jetzt erst am 2. April weiter, dann aber gleich mit dem MV-Derby bei Fortuna Neubrandenburg.

Grün-Weiß Schwerin: Klasen, Güdokeit; Laas 4, Wichmann 1, Petereit 1, Nawrot 2, Lück 4, Evangelidou 3, Panzer 2, Wieck 4, Powierski 9/4.


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