Handball : Große Bühne für Grün-Weiß

Zuletzt mussten die Handballerinnen des SV Grün-Weiß Schwerin mit Aileen Lück (l.) notgedrungen in die Kästnerhalle ausweichen. Am Sonntag spielen sie nun freiwillig in der Kongresshalle.  Fotos: Dietmar Albrecht (2)/1. SJC
Zuletzt mussten die Handballerinnen des SV Grün-Weiß Schwerin mit Aileen Lück (l.) notgedrungen in die Kästnerhalle ausweichen. Am Sonntag spielen sie nun freiwillig in der Kongresshalle. Fotos: Dietmar Albrecht (2)/1. SJC

Handballdamen empfangen am Sonntag in der Ostsee-Spree-Liga vor dem Spiel des SV Mecklenburg Schwerin in der Kongresshalle ProSport 24 Berlin

svz.de von
10. März 2016, 23:08 Uhr

Die Damen des SV Grün-Weiß Schwerin haben einen kleinen Lauf – gewannen zuletzt vier Spiele in Serie. Am Sonntag geht es zu Hause gegen den Tabellensiebten ProSport24 Berlin um zwei weitere Punkte auf dem Weg in die „Medaillenzone“ der vierten Liga. Dieses vorletzte Heimspiel soll dabei zu einem besonderen Highlight der Saison werden, denn die Grün-Weißen und die Mecklenburger Stiere haben sich etwas ausgedacht. Am Sonntag wird es einen Doppelspieltag in der Sport- und Kongresshalle geben. Bereits um 13:30 Uhr spielen die Handballdamen, danach, um 16 Uhr, empfangen die Stiere den Oranienburger HC zum Drittligaspiel.

Dabei wird die Partie der Frauen durchaus kein Selbstläufer, auch wenn die weiße Heimweste Bestand haben soll. ProSport24 Berlin hat eine junge ambitionierte Mannschaft, die immer für eine Überraschung gut ist. Erst am letzten Wochenende fügten sie dem Spitzenreiter BFC Preussen eine 22:23-Niederlage zu, sind in eigener Halle eine Macht und haben dort bisher lediglich ein Spiel verloren. Auch Schwerin verlor dort knapp mit 23:24, hat also noch eine Rechnung offen. Die Gastgeberinnen schlugen am vergangenen Sonnabend Schlusslicht Luckenwalde deutlich mit 30:12. Beide Mannschaften treten also mit erhobenem Haupt und offenem Visier in der Sport- und Kongresshalle an.

„Natürlich haben wir als Gastgeber, der zu Hause alle Partien gewinnen konnte, eine leichte Favoritenstellung. Die müssen und werden wir aber auch annehmen, denn die Spielerinnen haben sie sich verdient. Unsere Deckungsarbeit auch in Zusammenarbeit mit den Torhütern wird immer besser und auch das Konterverhalten kommt in Schwung. Aber auch wir werden uns an die Hallengröße erst mal gewöhnen müssen. Klar, für uns ist es auch eine tolle Sache, dort anzutreten und sich einem großen Publikum zu präsentieren“, so Trainer Andreas Sarakewitz.

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