reitsport : Gold geht erneut an eine Amazone

Anna Jürgens blieb auf Levado im Umlauf des Großen Preises fehlerfrei und sicherte sich so nach den Damen auch den Landesmeistertitel bei den Reitern. Fotos: thomas Willmann
Anna Jürgens blieb auf Levado im Umlauf des Großen Preises fehlerfrei und sicherte sich so nach den Damen auch den Landesmeistertitel bei den Reitern. Fotos: thomas Willmann

Nach Denise Svensson im Vorjahr gewinnt diesmal Anna Jürgens im Sukower Springparcours den Landesmeistertitel bei den Reitern

svz.de von
14. Juli 2014, 23:00 Uhr

„Sportlicher Ablauf, Beteiligung, Wetter – alles hat gepasst“, zog Horst-Werner Jahn gestern Morgen sehr zufrieden Resümee. Zum 23. Mal hatte er als Cheforganisator den Hut auf, bei den Landesmeisterschaften der Dressur- und Springreiter in Sukow. Für den Sukower Bürgermeister Horst-Dieter Keding war das Anlass genug, sich kurz das Mikro zu schnappen und eine Auszeichnung im Namen der Gemeinde vorzunehmen: „Ich weiß, du winkst immer ab und verweist auf dein gutes Team. Aber ohne Horst-Werner läuft hier nichts“, betonte das Oberhaupt. Der so Gelobte war an den drei Turniertagen ständig auf Tour und in Gespräche vertieft. Jede Menge Hände zu schütteln hatte auch Michael Thieme. Die Reitsportler freuten sich, dass der MV-Disziplintrainer für die Dressur nach seinem schweren Trainingsunfall schon wieder selbst im Sattel sitzt: „Die Öffnung der Meisterschaft für Reiter aus anderen Bundesländern tut dem Turnier gut. Es ist nur traurig, dass wir selbst aus verschiedenen Umständen so schwach vertreten sind. Ronald Lüders reitet einsam an der Spitze“, bedauerte Thieme. Ganz so einsam war der Abonnementsieger vom RPZV Gestüt Kempke Hof, der auf „Luigi“ seinen zehnten Titel gewann, dann aber doch nicht. Libuse Pulpanova saß ihm mit „Sir Galanto“ ganz schön im Nacken. Die 28-jährige Tschechin vertritt seit einem halben Jahr die Farben des RFV Gestüt Ganschow: „Ich bin begeistert, hab nie gedacht, dass es so gut laufen würde. Die Atmosphäre hier ist auch für die Pferde so nett, also ich komme gerne wieder“, sprudelte es förmlich aus der Pragerin heraus.

Den vollständigen Text lesen Sie in der Dienstagausgabe der Schweriner Volkszeitung.

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