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Basketball : Fünfter Platz bei „Jugend trainiert für Paralympics“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Rollstuhlbasketballer des Mecklenburgischen Förderzentrum Schwerins stolz und enttäuscht zugleich

svz.de von
erstellt am 21.Mai.2014 | 23:00 Uhr

Mit einem guten fünften Platz kehrten die Rollstuhlbasketballer vom Bundesfinale ,,Jugend trainiert für Paralympics‘‘ aus Berlin zurück.

Die Sportler können auf diese Leistung stolz sein, denn in den südlichen Bundesländern wird an fast jedem Wochenende in Ligen gespielt und die deutschen Auswahlspieler tummeln sich ebenfalls eher in südlicheren Gefilden. Dennoch war für die Schweriner mehr drin. Mit zwei Siegen gegen Göttingen und Trier starteten die Rollstuhlbasketballer super in das Turnier. Am zweiten Tag folgten dann aber schon die Turnierfavoriten aus Neckargmünd und Berlin.

Die zwei Niederlagen waren eingeplant. Gegen den späteren Turniersieger aus Baden-Württemberg setzte es dementsprechend eine heftige 5:15-Niederlage. Das die Schweriner mithalten konnten, zeigt das knappe Ergebnis gegen Staffelsieger Berlin. Die Basketballer verloren mit 8:10. Anschließend gewannen die Landeshauptstädter im letzten Gruppenspiel überzeugend gegen Jena.

Im Viertelfinale traf das Mecklenburgische Förderzentrum Schwerin auf die Chemnitzer Körperhindertenschule. Hier sollte die Entscheidung fallen, wer am Freitag in der Max Schmeling Halle vor 2000 Zuschauern um die Medaillen spielt. Die Schweriner riefen ihre Leistung nicht wie gewohnt ab und mussten sich den Sachsen mit 2:10 geschlagen geben. Auch wenn die Basketballer am nächsten Tag gegen Regensburg und Langen den fünften Platz einfuhren, war die Enttäuschung über das verpatzte Viertelfinale immer noch groß. Die Sachsen wurden am Ende Dritter, im Finale setzte sich Neckargemünd gegen Berlin durch und wurde Bundessieger.

Die Mecklenburger kehrten mit einem weinenden und einem lachenden Auge aus Berlin zurück, wollen im nächsten Jahr aber wieder voll angreifen.

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