Landespokal : FC Mecklenburg erreicht erneut das Viertelfinale

Schwerins Berg Pekgür, hier in einem früheren Spiel, holte in Neubrandenburg gleich drei Strafstöße für den FCM heraus. Einen verschoss der 23-Jährige dabei gar selber, trotzdem traf Pekgür noch zum zwischenzeitlichen 4:0.
Schwerins Berg Pekgür, hier in einem früheren Spiel, holte in Neubrandenburg gleich drei Strafstöße für den FCM heraus. Einen verschoss der 23-Jährige dabei gar selber, trotzdem traf Pekgür noch zum zwischenzeitlichen 4:0.

Schweriner gewinnen mit 7:0 gegen Hanse Neubrandenburg und stehen zum sechsten Mal in Folge unter den letzten Acht

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17. November 2019, 16:30 Uhr

Ein Landespokal-Viertelfinale ohne den FC Mecklenburg Schwerin war in den vergangenen fünf Spielzeiten undenkbar. Seit der Saison 2014/15 schafften die Schweriner immer den Sprung unter die letzten acht MV-Mannschaften. Seit Freitagabend kann der FCM Saison Nummer sechs dazuzählen, gewannen die Schweriner doch ihr Achtelfinalspiel beim SV Hanse Neubrandenburg deutlich mit 7:0.

Der Zielstellung entsprechend, begann der FCM konzentriert, wäre allerdings nach acht Minuten fast in Rückstand geraten. Der Neubrandenburger William Tews nutzte einen Schweriner Abwehrfehler jedoch nicht und scheiterte am gut reagierenden Maximilian Böttcher im Tor des FC Mecklenburg. Danach kontrollierten die Gäste mehr und mehr das Geschehen beim Landesligisten und erzielten bereits in der 13. Minute den Führungstreffer. Nachdem Tino Witkowski noch kurz zuvor am gut haltenden Patrick Wiethoff im Neubrandenburger Tor scheiterte, machte er es nur wenige Sekunden später besser. Aus etwa zwölf Metern Entfernung traf Schwerins Kapitän mit präzisem Flachschuss. Was folgte war Einbahnstraßen- Fußball. Es war nur eine Frage der Zeit, bis weitere Treffer fallen würden. Zwei sollten noch im ersten Durchgang fallen, vier weitere dann in der zweiten Halbzeit.

Zunächst setzte sich Berg Pekgür nach 24 Minuten auf der linken Außenbahn geschickt in Szene und passte auf Martin Kirilov, der keine Mühe hatte, zum 2:0 zu vollenden. Nur wenig später sorgte Meriton Kabashaj per Strafstoß für das dritte FCM-Tor, weil zuvor Pekgür im Strafraum gefoult wurde (30.). Nur vier Minuten später wurde Pekgür erneut im Strafraum von den Beiden geholt. Dieses Mal trat derGefoulte selbst an und vergab – alte Fußballerweisheit …

110 zahlende Zuschauer, davon etwa 25 Gästefans, sahen in der zweiten Spielhälfte ein Spiegelbild der ersten 45 Minuten. Der FCM war weiter spielbestimmend, erarbeitete sich eine Vielzahl von Tormöglichkeiten und war weiter erfolgreich. In der 53. Minute machte Pekgür, einer der besten an diesem Abend auf Seiten des FCM, seinen verschossenen Elfmeter wieder gut. Er sorgte für das 4:0. Nur sieben Minuten später jubelten die Schweriner erneut: Tim Queckenstedt traf per Sonntagsschuss zum 5:0. Damit nicht genug konnte Pekgür elf Minuten vor Schluss erneut nur durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden. Jannik Zotke trat an und verwandelte zum 6:0. Den Schlusspunkt setzte FCM-Oldie Niels Laumann, der in Schlusssekunden aus dem Gewühl heraus zum 7:0-Endstand traf.

Nach Spielschluss sprachen Spieler und FCM–Trainer Lau von einem Pflichtsieg. Allerdings war Lau auch mit der Art und Weise der erzielten Tore zufrieden, auch wenn der Coach seinem Team „noch genügend Luft nach oben“ attestierte.

Am Freitagabend geht es nach dem Pokalintermezzo in der Verbandsliga weiter. Um 19.30 Uhr gastiert der bislang noch sieglose FC Förderkader René Schneider im Sportpark Lankow.


FC Mecklenburg Schwerin: Böttcher - Laumann, Zotke, Pegkür, Studier, Kabashaj, Zapel, Witkowski (58. Paper), Queckenstedt (71. Köhn) - Wittlich, Kirilov (58. Lechocki).

Günter Wöhl und Hagen Bischoff

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