Faustball : Faustball-Nachwuchs des ESV löst Ticket zur deutschen Meisterschaft

Vize-Meister ESV Schwerin: h.v.l.: Nele Renk, Jamie Friemann, Marie Rückriem, Emma Schaldach, v.v.l.: Maren Höhne, Theresa Subbert
Vize-Meister ESV Schwerin: h.v.l.: Nele Renk, Jamie Friemann, Marie Rückriem, Emma Schaldach, v.v.l.: Maren Höhne, Theresa Subbert

U14 des ESV Schwerin wird bei Regionalmeisterschaft Ost Zweiter

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20. Februar 2018, 23:13 Uhr

Die U14-Faustballerinnen des ESV Schwerin haben sich bei den Regionalmeisterschaften Ost gegen die Konkurrenz aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein mit dem Vize-Titel einen Platz bei den deutschen Meisterschaften erkämpft.

Der ESV begrüßte in Schwerin die Gäste aus Güstrow, Kellinghusen, Wakendorf und Gnutz – gleich in der ersten Begegnung ging es dabei für die ESV-Mädels gegen den Landesrivalen aus Güstrow. Sehr fokussiert und sicher verbuchten die ESV-Mädchen mit 11:5 und 11:6 dabei ihren ersten Sieg. Im Anschluss starteten die Gastgeber gegen den TSV Gnutz ebenfalls vielversprechend. Beim Stand von 8:6 sah alles schon nach einem sicheren Satzgewinn aus, doch fünf Eigenfehler in Folge bedeuteten am Ende ein 8:11. Sehr verunsichert starteten die Mädchen um Mannschaftskapitän Emma Schaldach in den zweiten Satz. Doch nach und nach stabilisierte sich die Leistung aller Spielerinnen und so erkämpften sich die Mädels mit 12:10 den Satzausgleich. Im Entscheidungssatz knüpfte der ESV nahtlos an die Leistungen des zweiten Satzes an, ließ dem Gegner keine Chance mehr und gewann mit 11:6.

Nach einem Spiel Pause wartete mit dem VfL Kellinghusen der Landesmeister aus Schleswig-Holstein auf die Schwerinerinnen. Die ESV-Mädchen taten sich schwer, in ihr Spiel zu finden. Der Angriff fand kaum Lücken in der gegnerischen Abwehr und ungewohnt viele Eigenfehler führten dazu, dass sich eine enge Partie entwickelte. Durch die starke Abwehr von Theresa Subbert und Emma Schaldach konnten aber auch die Gegnerinnen nicht mühelos punkten. Mit viel Kampfgeist entschieden die Landeshauptstädterinnen beide Sätze knapp (11:8, 11:9) für sich und lösten so bereits das Ticket zur deutschen Meisterschaft. Die Freude war groß, denn nun war das sportliche Ziel erreicht.

Allerdings sollte nun auch der Titel her. In der letzten Begegnung – einem echten Endspiel – wartete mit Wakendorf eine ebenfalls noch ungeschlagene Mannschaft auf den ESV. Viel hatten sich die Mädchen aus Schwerin vorgenommen, jedoch konnten die Schweriner nicht an die Leistungen der vorangegangenen Spiele anknüpfen. Unerwartet klar setzte sich Wakendorf mit 11:6 und 11:8 durch und verwies die ESV-Mädels auf den zweiten Platz. Die Trauer um den verpassten Titel hielt nur kurz an, denn das große Ziel war ja schon erreicht.

Jetzt stehen noch einmal dreieinhalb intensive Trainingswochen an, um bei den deutschen Meisterschaften am 17. und 18. März 2018 inGörlitz eine gute Platzierung zu erreichen.

ESV Schwerin: Emma Schaldach, Nele Renk, Theresa Subbert, Jamie Lee Friemann, Marie Rückriem und Maren Höhne.


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