Handball : Fast schon eine neue Liga

Talent Jule Strupp rückt von der B-Jugend in den Kader der zweiten Frauenmannschaft des SV Grün-Weiß Schwerin auf und soll dort zur Leistungsträgerin avancieren.
Talent Jule Strupp rückt von der B-Jugend in den Kader der zweiten Frauenmannschaft des SV Grün-Weiß Schwerin auf und soll dort zur Leistungsträgerin avancieren.

Die zweite Mannschaft des SV Grün-Weiß Schwerin ist ab September in der neuen West-Staffel der Landesliga gefordert

svz.de von
07. August 2019, 18:37 Uhr

Etwas mehr als drei Wochen haben die Handballerinnen des SV Grün-Weiß Schwerin II noch Zeit, sich in Form zu bringen, ehe mit der 1. Runde des MV-Pokals am 1. September gegen Eintracht Rostock die neue Saison für die Schwerinerinnen so richtig los geht.

Bei der MV-Liga-Mannschaft ist dabei so einiges neu. Die größte Änderung betrifft allerdings nicht nur die Grün-Weißen, sondern den gesamten Landeshandball. Die Verantwortlichen des Handballverbandes von Mecklenburg-Vorpommern (HVMV) haben für die neue Serie die bisherige MV-Liga und die Verbandsliga zusammengelegt. So sind am Ende zwei Landesligen – Staffel West und Staffel Ost – als höchste Ligen entstanden. Und während sich in der Ost-Staffel viele bekannte Namen aus vergangenen MV-Liga-Tagen tummeln, so bekommen es die Schwerinerinnen in der West-Staffel mit zahlreichen „neuen“ Gegnerinnen zu tun. Wobei „neu“ immer relativ ist, spielte Grün-Weiß II doch schon in der Vergangenheit gegen den Mecklenburger SV oder Bad Doberan. Bad Doberan sowie der Schwaaner SV, die HSG Uni Rostock, der VfL Blau-Weiß Neukloster und der Vellahner SV zählen künftig zu den Grün-Weiß-Gegnern, die in der letzten Saison noch in der Verbandsliga spielten. Der Mecklenburger SV stößt gar als ehemaliger Bezirksligist in die neue höchste Spielklasse. Lediglich den TSV Bützow und die TSG Wismar, jetzt nicht mehr als zweite sondern als erste Mannschaft, kennt man in Schwerin noch aus dem „Vorjahr“.

In beiden Staffeln werden die Mannschaften auf 16 Partien kommen, um dann am Ende noch zwei Endspiele gegen das Platzierungs-Pendant der anderen Staffel zu spielen. „Die Mannschaft hat in der Vergangenheit immer oben mitgespielt, und das wollen wir auch dieses Mal wieder. Wobei für mich die TSG Wismar am stärksten einzuschätzen ist“, prognostiziert Menc Exner, der bei den Grün-Weißen neu auf der Trainerbank sitzt.

Exner muss die Zweite nicht nur auf neue Gegner einstellen, sondern auch mit Jule Strupp, Merle Schermer, Charlotte Zufelde, Anna Sophie Schultz, Tabea Schöps und Jule Meiburg zahlreiche ehemalige B-Juniorinnen in den Kader integrieren. „Unsere älteren Spielerinnen führen die Jungen sehr gut. Die Mischung stimmt da“, sagt Coach Exner.

Am Sonnabend steht mit dem Blickpunkt-Cup in eigener Halle eine Standortbestimmung an. „Leider haben kurzfristig zwei Mannschaften abgesagt, sodass wir nur gegen Preußen Reinfeld und die TSG Wismar spielen. Dafür haben wir dann aber die Spielzeit verlängert“, sagt Menc Exner. Auch wenn die Schwerinerinnen nur zwei Spiele absolvieren, so haben die gegnerischen Mannschaften ein ordentliches Format.

Nach dem Pokal-Auftakt zu Hause gegen Eintracht Rostock geht es eine Woche später mit der Liga los. Die Grün-Weißen müssen dann zum Schwaaner SV. Am 15. September gastiert dann bereits die TSG Wismar in der Reiferbahnhalle zum ersten Liga-Heimspiel. Das dürfte für Grün-Weiß II der erste richtige Gradmesser werden. „Vielleicht kommt das ein bisschen früh. Aber wer weiß, vielleicht sind wir dann auch schon eingespielter als Wismar. Wir werden sehen“, kommentiert Exner das Spiel gegen die TSG, bei der er selbst einmal als Trainer tätig war.

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