Volleyball : Fast schon ein Familienteam

Felix Schröder (2.v.l.) und Michel Großmann streckten sich gegen Stralsund vergeblich. Das Spiel ging mit 3:2 an die Stralsunder. Fotos: Peter Häfner/Hagen Bischoff
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Felix Schröder (2.v.l.) und Michel Großmann streckten sich gegen Stralsund vergeblich. Das Spiel ging mit 3:2 an die Stralsunder. Fotos: Peter Häfner/Hagen Bischoff

Die Volleyball-Herren des VfL Schwerin spielen seit dieser Saison mit Leidenschaft in der Landesliga und suchen neue Mitstreiter

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06. März 2015, 23:34 Uhr

Der VfL Schwerin ist mit seinen über 600 Mitgliedern einer der größten Sportvereine der Landeshauptstadt. Mit den erfolgreichen Sportakrobaten ist der Verein oft in aller Munde. Doch Abseits von Sportakrobatik und auch Tischtennis trainieren und Spielen viele begeistere Sportfans.

So auch die Volleyball-Herren des Vereins. Die spielen seit dieser Saison in Landesliga und das mehr als ordentlich. Einen Spieltag vor Schluss steht die Mannschaft als Aufsteiger auf einem souveränen vierten Tabellenplatz und wird dort auch mit aller Wahrscheinlichkeit die Saison beenden. Volleyball gespielt wird beim VfL Schwerin natürlich schon länger. Seit den 90er Jahren gibt es die Abteilung. Zwei, drei Urgesteine von damals, wie Rüdiger Hoch oder Uwe Müller sind heute noch mit Leidenschaft dabei. „In unserer Mannschaft stimmt es einfach, da macht das Volleyballspielen Spaß“, erzählt Rüdiger Hoch. Längst stehen er und seine alten Kameraden nicht mehr in jedem Spiel auf dem Feld. Mittlerweile spielen vier Söhne der „Alten“ in der Mannschaft. Es ist quasi die nächste Volleyballgeneration beim VfL Schwerin. Zwar studieren die Jungsspunde in Wismar, Rostock oder Hamburg – zu den Spielen kommen sie aber trotzdem meistens.

Im Moment fühlt sich die Mannschaft in der Landesliga mehr als wohl. „Natürlich gibt es hier und da mal Planspiele, vielleicht doch noch höher zu spielen. Dann hätten die jungen Talente des Schweriner SC, wenn sie in den Männerbereich kommen, auch die Chance, in der Landeshauptstadt Volleyball zu spielen“, sagt Rüdiger Hoch. Dabei ist die Konkurrenz um neue Mitstreiter für die Herren des VfL Schwerin hoch. „Viele Spielen lieber Mixed-Volleyball“, führt Teammitglied Peter Häfner aus. Warum sie das machen? „Na weil da die Mädchen mitspielen“, flachst er weiter. Spaß steht natürlich im Vordergrund „aber der Aufwand ist im Vergleich zur Landesklasse schon größer geworden“, so Rüdiger Hoch. Um weiterhin eine schlagkräftige Truppe auf die Platte zu schicken, freuen sich die Männer des VfL immer auf neue Leute. „Für mich ist es die letzte Saison. Aber das sag ich schon seit fünf Jahren“, blickt Rüdiger Hoch in die Zukunft. Ob „Rudi“ wirklich aufhört oder doch noch eine Saison dranhängt, hängt auch von neuen Mitgliedern ab. Wer also Interesse hat, in einer spaßigen Truppe Volleyball zu spielen, kann gerne bei den VfL-Herren vorbeischauen. Trainiert wird jeden Dienstag ab 20 Uhr in der Sporthalle der Astrid-Lindgren Schule.

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