Handball : Etwas unter Wert verkauft

Malte Runge (beim Wurf) kam gegen die Füchse sowohl für die A- als auch die B-Jugend der Mecklenburger Stiere zum Einsatz.
Malte Runge (beim Wurf) kam gegen die Füchse sowohl für die A- als auch die B-Jugend der Mecklenburger Stiere zum Einsatz.

Mecklenburger Stiere: B-Jugend verliert gegen Füchse Berlin 17:24 (7:8) – A-Jugend gewinnt gegen die Füchse II mit 44:31 (22:12)

svz.de von
09. Oktober 2018, 23:18 Uhr

Im Spitzenspiel der männlichen Jugend B hat sich der Handballnachwuchs der Mecklenburger Stiere den Schneid von den Füchsen aus Berlin abkaufen lassen. Viel zu viel Respekt vor den körperlich überlegenen Liga-Favoriten führte in den ersten zehn Spielminuten zu einem 0:4-Rückstand. Stiere-Coach Michael Gutsche griff zur grünen Karte und gab seinen Jungs wichtige Hinweise mit. Die Auszeit zeigte Wirkung. Die Stiere spielten in diesem Teil des Spiels eine sehr agile und körperbetonte Abwehr, zudem kam nun auch vermehrt der Torhüter zum Zug. So gelang es den Jungstieren, sich auf 7:6 (22.) vorzukämpfen.

Nach zunächst gutem Start in die zweite Halbzeit mehrten sich dann Unkonzentriertheiten. Die Jungstiere kamen nicht mehr in ihr, bis dahin, sehr gutes Tempospiel. So konnten sich die Gäste aus Berlin mehr und mehr absetzen (13:20, 45.). Mit dem in den Schlussminuten noch einmal gezeigtem Biss hätte der Abstand insgesamt geringer ausfallen können. Dennoch nehmen die Jungstiere viel Positives aus dieser Partie mit, da sie den Favoriten lange geärgert und über weite Teile ein gutes Spiel gemacht haben. Als nächster Gegner wartet am 11. November auswärts das Team vom VfL Potsdam.

B-Jugend Stiere: Raatz, Zacher – Seidenschnur, Scheerer 3, Schneemann 1, Schlüter, Bonin 2, Wagner 3, Gautzsch, Hochmut 2, Runge 2, Kloor 2, Kix 2, Hoellgermann.

Die A-Junioren der Stiere bekamen es ebenfalls mit den Füchsen zu tun, mussten zu Hause allerdings gegen die zweite Vertretrung des Berliner Bundesligisten ran. Auch wenn die Gäste mit aktuell 0:8-Zählern und als Tabellenneunter anreisten, wurde von den Schweriner Trainern zur Vorsicht gemahnt und ein konzentriertes Auftreten von der ersten Minute an gefordert.

Das wurde durch die Mannschaft jedoch nicht sofort umgesetzt. So sahen sich die Trainer gezwungen, nach nur zwölf Spielminuten (8:7) die Auszeit zu nehmen und die Mannschaft zu wecken. Das fruchtete dann auch und die Hausherren konnten sich bis zur Halbzeit mit zehn Toren (22:12) absetzen.

Um etwas Bewegung in das recht statische Angriffsspiel der Gäste zu bekommen, wurde seitens der Hausherren die Abwehr zur zweiten Halbzeit etwas umgestellt. Am Ende konnten die sich nie aufgebenden Gäste aus Berlin mit 44:31 bezwungen werden. In dieser torreichen Begegnung bekamen auf Seite der Stiere alle Spieler ihre Einsatzzeit und es konnten sich fast alle in die Torschützenliste eintragen.

Die A-Junioren sind in der Liga erst am 4. November wieder gefragt, dann steht eine Auswärtspartie beim Stralsunder HV an.



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