Fussball : „Es wird hammerhart“

MSV-Coach Ronny Stamer freut sich auf seinen Stendaler Trainerkollegen und ehemaligen Schweriner Jörn Schulz.
MSV-Coach Ronny Stamer freut sich auf seinen Stendaler Trainerkollegen und ehemaligen Schweriner Jörn Schulz.

Oberliga: Der MSV Pampow empfängt Sonnabend den 1. FC Lok Stendal, der bislang erst einmal verloren hat.

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24. Oktober 2019, 17:02 Uhr

Spricht man Pampows Cheftrainer Ronny Stamer auf besondere Gegner und besondere Spiele in der Oberliga an, so nennt der Coach neben den üblichen Größen wie TeBe Berlin oder auch den MV-Derbys, eine etwas ungewöhnliche Mannschaft. Die Partie gegen Lok Stendal, die Sonnabend um 14 Uhr am Pampower Gartenweg angepfiffen wird, ist für Stamer etwas nicht alltägliches ist. Der Grund ist sein Gegenüber bei den Stendalern, Jörn Schulz. Der ist nämlich gebürtiger Schweriner und lediglich ein Jahr älter als Stamer. „Als Schweriner Fußballjungs kennt man sich halt. Es ist schön, wenn einer aus der Region hierher kommt. Als Trainerkollegen haben wir ein gutes Verhältnis und es freut mich, dass Jörn mit Stendal Erfolg hat“, so Stamer, der aber bei aller Sympathie mit seiner Mannschaft morgen nichts zu verschenken hat.

Auch wenn Lok Stendal bislang in acht Spielen erst einmal gewinnen konnte, so wird die Begegnung alles andere als ein Selbstläufer für den Liga-Sechsten aus Pampow, hat Lok Stendal doch bislang auch nur ein Spiel verloren. Zuletzt kickte die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt zweimal Remis – gegen Spitzenreiter TeBe Berlin und gegen den Tabellenzweiten Hertha Zehlendorf. „Es wird hammerhart. Wir müssen auf jeden Fall anders auftreten als in Berlin und uns mächtig strecken. Stendal ist richtig gut“, prognostiziert Stamer.

Nicht nur mit Jörn Schulz pflegt Pampows Coach ein gutes Verhältnis, auch mit Roland Kroos, Trainer des Greifswalder FC, versteht sich Ronny Stamer richtig gut. Und eigentlich spielt Greifswald immer eine Woche zuvor gegen Pampows nächsten Gegner. Allerdings ist das Spiel der Pommern bei Lok Stendal aufgrund des unbespielbaren Platzes ausgefallen. „So konnte ich mir bei Roland keine Informationen zu Stendal einholen. Das ist nicht so gut, aber ein bisschen Videomaterial haben wir. Ansonsten müssen wir morgen nach den ersten 45 Minuten sehen, wie Stendal spielt und auftritt. Ich denke, wir werden es mit einer kompakten Defensive zu tun bekommen“, so der 41-Jährige.

Gegen den Tabellen-Elften kann der MSV Pampow wieder auf Ronny Losereit und Mathias Reis zurückgreifen, die ihre kurzen Rotsperren abgessen haben. Auch Evgeni Pataman steht wieder zur Verfügung. „So haben wir mehr Alternativen im Kader. Das ist gut so, denn das Spiel wird eine richtig harte Nuss für uns.“

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