Fussball : Es geht nur mit einhundert Prozent

Auf Stürmer Johannes Ernst (r.) muss Pampows Trainer Ronny Stamer morgen verzichten. Ernst erzielte zwar gegen Staaken sein sechstes Saisontor, holte sich allerdings auch seine fünfte gelbe Karte ab.
Auf Stürmer Johannes Ernst (r.) muss Pampows Trainer Ronny Stamer morgen verzichten. Ernst erzielte zwar gegen Staaken sein sechstes Saisontor, holte sich allerdings auch seine fünfte gelbe Karte ab.

Oberliga: Der MSV Pampow empfängt Sonnabend um 14 Uhr den Brandenburger SC Süd

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03. Oktober 2019, 15:04 Uhr

Für den Sieg gegen den FC Hansa Rostock II kassierte der MSV Pampow drei Punkte. Für das 1:1-Remis am vergangenen Sonntag beim SC Staaken gab es dagegen nur einen Zähler. Für Trainer Ronny Stamer hat das Unentschieden in Berlin allerdings einen höheren Stellenwert. „Das war schon toll für uns. Du liegst 0:1 hinten und verlierst dann auch noch deinen Kapitän. Da können die Köpfe schon einmal runtergehen. Bei uns war das Gegenteil der Fall“, freute sich der Coach über die Moral seiner Mannschaft, die nicht aufsteckte, sich einen offenen Schlagabtausch lieferte und sich schlussendlich auch noch mit dem 1:1-Ausgleich in der 90. Minute belohnte.

Es läuft beim Oberliga-Aufsteiger, der Sonnabend um 14 Uhr den Brandenburger SC empfängt. „Auch gegen Brandenburg geht es nur, wenn wir hundert Prozent geben. Wir sind vom Kopf aber so klar, dass wir nicht denken, dass wird jetzt ein Selbstläufer für uns“, kommentiert Stamer die kommende Partie. Zumal der MSV auf den rotgesperrten Kapitän Mathias Reis verzichten muss. Mit Johannes Ernst – sah gegen Staaken seine fünfte gelbe Karte – fehlt Pampow auch noch der beste Stürmer. „Auch wenn die Ausfälle natürlich schmerzen, haben wir mehrere Möglichkeiten, die beiden zu ersetzen“, sagt Stamer und hofft, dass einige Spieler, die zuletzt auf der Bank saßen, ihre Einsatzchance nutzen und sich für kommende Aufgaben aufdrängen. „Justin Liam Hoffmann hat es zum Beispiel nach seiner Einwechslung gegen Staaken in der Viererkette richtig gut gemacht“, sagt Chefcoach Stamer.

Die Westmecklenburger wissen, dass sie gerade die Spiele zu Hause gegen die direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt gewinnen sollten. „Wir haben jetzt zehn Punkte. Wenn wir bis zur Winterpause noch zehn weitere holen, dann sind wir im Soll“, gibt Stamer eine Zielstellung aus. Acht Spiele, inklusive der Partie gegen Brandenburg, hat der MSV für dieses Unterfangen nun Zeit. In der derzeitigen Verfassung dürfte das machbar sein – natürlich nur, wenn sich die Pampower weiterhin so in die Spiele reinhängen, wie zuletzt gegen Tasmania, Strausberg, Hansa II und Staaken.

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