Fussball : Es geht auch ums Prestige

In der vergangenen Saison ebnete Lucas Hube dem FC Mecklenburg mit seinem 1:0 gegen Neubrandenburg den 4:1-Sieg. Hube traf dabei am Ende dreimal.
In der vergangenen Saison ebnete Lucas Hube dem FC Mecklenburg mit seinem 1:0 gegen Neubrandenburg den 4:1-Sieg. Hube traf dabei am Ende dreimal.

Verbandsliga: Der FC Mecklenburg Schwerin empfängt Sonnabend den 1. FC Neubrandenburg zum Top-Spiel.

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05. März 2020, 17:49 Uhr

Pflichtspiel Nummer drei im Jahr 2020 steht für den FC Mecklenburg an. Und das hat es am Sonnabend (Anpfiff 14 Uhr) im Sportpark Lankow in sich, gastiert doch mit dem 1. FC Neubrandenburg der Liga-Zweite in Schwerin. Der Vierte empfängt den Zweiten – praktisch zum Top-Spiel des Verbandsliga-Spieltages.

„Wir sind in der schönen Situation, dass Neubrandenburg muss und wir nicht. Neubrandenburg will aufsteigen und das sicherlich nicht als Zweiter. Daher müssen sie bei uns etwas zeigen. Wir wollen natürlich trotzdem das Spiel gewinnen und zeigen, dass wir Fußball spielen können“, sagt Schwerins Trainer Stefan Lau zum Spitzenspiel und ergänzt: „Wenn Schweriner und Neubrandenburger Mannschaften aufeinandertreffen, geht es auch immer ums Prestige.“

Das Thema „Aufstieg“ und „oben mitspielen“ hat sich beim FC Mecklenburg nach den ersten zwei Spielen mit einer Niederlage in Malchow und einem Sieg in Grimmen erledigt. Für die Schweriner geht es darum, die Saison vernünftig und bestmöglich zu Ende zu spielen. Da würde ein Sieg gegen Neubrandenburg ganz gut passen. „Man kennt sich ja untereinander gut. Wir wissen um Neubrandenburgs schnelle Außen und wir wissen auch im ihre Stärke bei Standards. Es geht für uns darum, so wenig Fehler wie möglich zu machen. Dazu müssen wir fleißig und diszipliniert sein“, erklärt Stefan Lau, wie es mit der Schweriner Heimstärke (acht Siege, ein Unentschieden) auch nach den 90 Minuten weitergehen kann.

Vor allem in der Defensive steht dem Coach gegen Neubrandenburg wieder mehr Personal zur Verfügung. Emanuel Gstettner hat seine Gelbsperre abgesessen, Hannes Köhn ist ebenfalls wieder einsatzfähig. „Das gibt uns wieder ein paar mehr Möglichkeiten als noch gegen Grimmen“, so Stefan Lau abschließend. Die brauchen die Schweriner auch, kommt doch mit Neubrandenburg noch einmal ein anderes Kaliber in die Landeshauptstadt.

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