Segelbundesliga : Erfolgreich in die erste Saison gestartet

Die Crew vom Schweriner Yacht-Club gewann das Bundesliga-Finale.
Die Crew vom Schweriner Yacht-Club gewann das Bundesliga-Finale.

Auf dem vor allem bei den Norddeutschen als „Pfütze“ bezeichnete Berliner Wannsee beendete der Schweriner Yacht-Club den Auftakt in die neu gegründete Bundesliga als Sieger.

svz.de von
10. Dezember 2013, 15:34 Uhr

Auf dem vor allem bei den Norddeutschen als „Pfütze“ bezeichnete Berliner Wannsee beendete der Schweriner Yacht-Club den Auftakt in die neu gegründete Bundesliga als Sieger. Mit einer beeindruckenden Serie siegte das Team mit Steuermann Ingo Köhn, Uwe Thielemann, Torsten und Lars Haverland beim letzten Event auf den Wannsee vor den heimischen VsaW und dem Lindauer Yachtclub. In der Gesamttabelle reichte es dann zum 8. Platz. Gesamtsieger der Premierensaison wurde der Hamburger NRV vor dem Württembergischen Yachtclub und dem Berliner VsaW.

Über die Saison mussten die 18 Vereine an fünf Events im gesamten Bundesgebiet teilnehmen. Bei jedem Event stellte der Verein ein anderes Team auf. Somit zeigte sich ein guter Querschnitt in der Leistungsfähigkeit jedes Vereins. Gesegelt wurden auf den einheitlichen US-Booten J70, welche von dem Veranstalter gestellt werden. Die J70 sind eine offene Kielboot-Einheitsyacht. „Da sind jegliche Veränderungen verboten, alle segeln mit dem gleichen Material. Das macht die Sache interessant und so treffen sich Segler aus den olympischen Klassen und aus den Seeklassen“, sagt Ino Köhn, der Teammanager vom Schweriner Yacht-Club.

Die ersten vier Vereine dieser Saison müssen im nächsten Frühjahr in die Relegation. Die Gewinner der Relegation komplettieren dann die 1. Segel-Bundesliga. Die anderen 18 Vereine segeln ihren Meister in der 2. Bundesliga aus. Alle Teilnehmer sind begeistert. In der Zwischenzeit haben auch Dänemark und Österreich das Format übernommen. Somit besteht im Herbst der nächsten Saison die Möglichkeit einer Champions League.

„Der Schweriner Yach-Cclub hat sein Potenzial gezeigt. Das Niveau ist sehr hoch. Wir haben noch einige gute Leute im Verein, wie André Budzin oder Ulf Lehmann. Sie könnten uns dabei gut unterstützen, im nächsten Jahr einen Podiumsplatz im Gesamtklassement zu erreichen. Danke an alle, die die erste Saison so erfolgreich mitgestaltet haben.“ so Teammanager Ingo Köhn.

www.segelbundesliga.de

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen