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Brähmer mit Vorfreude : Erfahrungsschatz kontra Erfolgshunger

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Aus der Onlineredaktion

Im Viertelfinal-Duell um die Ali-Trophy trifft am Freitag in Schwerin Jürgen Brähmer (39) auf Rob Brant (27)

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erstellt am 25.Okt.2017 | 20:45 Uhr

Profiboxer Rob Brant ist ein überaus freundlicher Zeitgenosse. „Jürgen ist ein großer Athlet, der in einer langen Karriere sehr viel erreicht hat. Ich freue mich unheimlich, dass ich die Chance erhalten habe, gegen ihn zu boxen und mich weiter verbessern zu können“, sagte der US-Amerikaner vom Typ Schwiegermutters Liebling gestern auf der Pressekonferenz zum morgigen Viertelfinalkampf der World Boxing Super Series um die Ali-Trophy gegen den Schweriner Lokalmatadoren Jürgen Brähmer.

Auch der hält Lob parat: „Er ist ein junger, aufstrebender Mann mit Zielen, die ich schon erreicht habe. Sein Kampfrekord sagt schon einiges aus“, sagt der 39-Jährige über seinen zwölf Jahre jüngeren Gegner: „Aber in dieser Serie gibt es keinen schlechten Mann und ich unterschätze grundsätzlich keinen Gegner.“

Mit dem ersten Gong zum Duell der beiden in der Schweriner Sport- und Kongresshalle – der soll um 23 Uhr erfolgen und damit fünf Stunden nach Beginn der mit sechs Vorkämpfen ausgestatteten Veranstaltung – wird allerdings definitiv Schluss sein mit dem Austausch von Nettigkeiten. Er habe sich bereits seit Ende Juni auf „diese einmalige Chance“ vorbereitet, so Brant. Ähnlich lange Zeit verbrachte Brähmer im ernsthaften Vorbereitungstraining. Nicht zuletzt auch der Tatsache geschuldet, dass der Viertelfinalauslosung am 8. Juli in Monaco eine zehnwöchige (!) nervenaufreibende Hängepartie folgte, ehe die endgültige Terminierung dieses WBSS-Duells stand. Da es das letzte Viertelfinale der Serie ist, steht schon jetzt fest, dass der Sieger im Halbfinale Anfang 2018 auf den Briten Callum Smith treffen wird. Der hatte am 16. September in Liverpool den Schweden Erik Skoglund per einstimmigem Punktsieg aus dem Rennen geworfen.

Allgemein gilt für das morgige Duell Gastgeber Brähmer als Favorit. Einerseits aufgrund seiner Physis, immerhin ist er ein angestammter Halbschwerer, der aber ohne jegliche Gewichtsprobleme in seine gut drei Kilo leichtere frühere Klasse hinabstieg, während Brant für diesen Kampf aus dem rund 3,6 kg leichteren Mittelgewicht hochkam. Andererseits wegen der immensen Erfahrung aus 19 Profijahren, „auf die du dich einfach nicht vorbereiten kannst“, wie Brants Trainer Derrick James sagte und deshalb auf den „Aufbau körperlicher Stärke“ seines Schützlings setzte.

Der ist denn auch „abolutely“ davon überzeugt, Freitag als Sieger den Ring zu verlassen. „Jürgen hat alles schon erreicht, ich nicht. Deshalb denke ich, dass ich den Sieg noch mehr will als er, einfach hungriger bin auf den Erfolg. Und das wird den Ausschlag geben.“

Fünf „ranFIGHTING“-Freicodes zu gewinnen
Für die Liveübertragung des Kampfabends im Internet verlost die SVZ gemeinsam mit „www.ranFIGHTING.de“ fünf Freicodes. Wenn Sie zu den Gewinnern zählen wollen, schicken Sie uns eine E-Mail an anpfiff@svz.de, wir schicken dann den Gewinnern den Code ebenfalls per Mail.

 

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