Handball : Endlich wieder zu Hause

Im Dezember grüßten die Grün-Weiß-Handballerinnen zuletzt das eigene Publikum – am Sonntag kommt nun Spandau.
Im Dezember grüßten die Grün-Weiß-Handballerinnen zuletzt das eigene Publikum – am Sonntag kommt nun Spandau.

Die Grün-Weiß-Handballerinnen empfangen am Sonntag in der Ostsee-Spree-Oberliga nach drei Wochen Spielpause den VfV Spandau.

von
13. Februar 2020, 15:30 Uhr

Drei Wochen ist es mittlerweile her, dass die Handballerinnen des SV Grün-Weiß Schwerin in der Ostsee-Spree-Oberliga gefordert waren. Noch weiter zurück liegt allerdings das letzte Heimspiel. Am 21.12.2019 begrüßten die Schwerinerinnen zuletzt mit Neubrandenburg eine Mannschaft in der heimischen Reiferbahnhalle. Umso größer ist nun die Freude, dass nicht nur die Handballpause beendet ist, sondern, dass sie auch vor dem eigenen Publikum zu Ende geht.

„Wir freuen uns riesig auf dieses Heimspiel, kommt doch mit dem VfV Spandau als amtierender Meister ein würdiger Gegner. Vielleicht können uns viele Zuschauer helfen, den Gegner zu beeindrucken“, sagt Schwerins Coach Steffen Franke. Seine Mannschaft hat im Vorfeld bereits mächtig Werbung für die Partie am Sonntag um 16 Uhr gemacht. Für einige Fans und Zuschauer gibt es sogar freien Eintritt, wenn sie am Sonntag ein Ticket einer anderen Schweriner Sportveranstaltung vom Wochenende vorzeigen können. „Nach so einer langen Heimspielpause wollen wir die Halle einfach voll bekommen“, erklärt Franke weiter.

Damit die Zuschauer dann auch ein weiteres Mal kommen, sollte gegen Spandau möglichst ein Sieg her. Das Hinspiel allerdings verloren die Grün-Weißen deutlich. „In Spandau haben wir zurecht verloren. Die Fehler aus dem Hinspiel dürfen wir nicht wiederholen. Das Spiel ist allerdings auch schon extrem lange her. Ich denke, wir haben uns bereits weiterentwickelt“, so Schwerins Coach, der sich wünscht, dass seine Mannschaft „glaubhaft aufs Tor geht, aber dabei nicht überdreht.“

Personell gibt es bei Grün-Weiß nur auf Halblinks ein paar Sorgen. Da müssen die Gastgeberinnen etwas experimentieren, wie Franke sagt. Einen Vorteil sieht Schwerins Trainer im Spiel mit dem Haftmittel, an dass sich Spandau erst gewöhnen muss. „Diese Phase müssen wir ausnutzen. Gelingt uns das nicht, kann es ganz schnell ein Spiel auf Augenhöhe werden.“ Für den Coach ist von einem hohen Sieg bis zu einer Niederlage alles möglich. Mit der nötigen Unterstützung aus dem Publikum möchte man in Schwerin aber gern natürlich die zwei zu vergebenden Punkte auf das Grün-Weiß-Konto packen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen