Radball : Eine Radball-Show vom Allerfeinsten

Die ganze Rasanz des Radballsports wird gerade bei Ecken offenbar: Hier bekommen Lüblows André Cranz (l.) und Danny Bennühr (r.) von Dornbirns Daniel König (2.v.l.) und Martin Lingg einen „eingeschenkt“.
Die ganze Rasanz des Radballsports wird gerade bei Ecken offenbar: Hier bekommen Lüblows André Cranz (l.) und Danny Bennühr (r.) von Dornbirns Daniel König (2.v.l.) und Martin Lingg einen „eingeschenkt“.

Stimmungsvoller Weltcup in der Ludwigsluster Sporthalle endet mit deutschem Sieg

von
06. Juni 2016, 23:30 Uhr

„Das war mein 40. Weltcup. Aber so etwas hab ich noch nicht erlebt. Hier hat man gemerkt, dass der Sportler im Vordergrund steht.“ Kann es ein schöneres Kompliment für einen Ausrichter geben? Der Altdorfer Weltklasse-Radballer Roman Schneider (amtierender Vizewelt- und Vizeeuropameister sowie Gesamtweltcupsieger 2015) nahm den Lüblower Vereinschef Burkhard Protz am späten Sonnabend kurz beiseite, um ihm seine ganz persönliche Einschätzung unter vier Augen mitzuteilen. Der Schweizer hatte das World-Cup-Turnier in der Ludwigsluster Sporthalle kurz zuvor mit seinem Partner Dominik Planzer auf Platz zwei abgeschlossen. Im Finale mussten sich die Eidgenossen den aktuellen Bundesliga-Tabellenführern Gerhard und Bernd Mlady vom RMC Stein mit 4:6 geschlagen geben.

In den Gruppenspielen setzten sich die Favoriten durch. In Staffel I waren das RS Altdorf und RV Obernfeld, in Staffel II RMC Stein und RV Dornbirn. Die Österreicher verwiesen Dorlisheim I durch ein 1:0 auf Platz drei. Die Platzierungs- und insbesondere die Finalspiele am Abend setzten in puncto Radballqualität noch einmal einen drauf. Im Duell der Routiniers zog Altdorf durch ein 6:3 gegen Dornbirn ins Endspiel ein. Im zweiten Überkreuzvergleich zeigten Stein und Obernfeld, warum sie punktgleich die Bundesliga anführen. Nach 2x7 Minuten hieß es 3:3. Ein Viermeterschießen musste her. Aus dem gingen Mlady/Mlady (Stein) als 2:1-Sieger hervor. Auch im kaum weniger spannenden, hochklassigen Finale behielt das Duo aus Mittelfranken (Bayern) nach einem 3:3 zur Pause die Oberhand.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen