Handball : Eine gute Ausgangsposition

Bahne Lübert (beim Wurf) steuerte zum 22:19-Heimsieg der ESV-Handballer gegen die SG Vorpommern zwei Tore bei.
Bahne Lübert (beim Wurf) steuerte zum 22:19-Heimsieg der ESV-Handballer gegen die SG Vorpommern zwei Tore bei.

ESV-Handballer siegen verdient im Halbfinal-Hinspiel um die B-Jugend-Meisterschaft gegen Vorpommern

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20. März 2018, 23:20 Uhr

Nach zwei knappen Niederlagen in der Vorrunde gegen die SG Vorpommern haben die Nachwuchshandballer des ESV Schwerin verdient das Hinspiel im Halbfinale zur Landesmeisterschaft der männlichen Jugend B gegen den selben Gegner mit 22:19 (12:8) Toren gewonnen. Vor voller Kulisse in der heimischen BMK-Halle mussten sich die jungen Eisenbahner dabei nach Spielschluss nur den Makel vorwerfen lassen, dass das Endergebnis nicht wirklich dem Spielverlauf entsprach.

Nach dem fulminanten Start mit den Zwischenständen 5:0 (9.), 9:1 (15.) und 11:3 (19.), der aus einer starken Abwehrarbeit resultierte, sollten frühe Wechsel auf ESV-Seite für einen Kräfteerhalt sorgen. Der kleine Bruch im Spiel ermöglichte es den spielstarken und wurfgewaltigen Gästen bis zur Halbzeit auf 8:12 zu verkürzen.

In der Halbzeit-Pause wurde auf Hausherren-Seite wieder auf die Anfangsformation zurückgestellt. Das brachte bis zur 31. Minute wieder Sicherheit ins Spiel (14:8 / 29.), die aber von einer Zeitstrafe auf ESV-Seite hart auf die Probe gestellt wurde. Wie schon in Halbzeit eins (19. bis 25. Minute) zeigten nun die erfahrenen Gäste der SG, zu was sie wirklich fähig sind. Tor um Tor holten sie bis zum Zwischenstand von 13:15 (38.) auf. Die fällige Auszeit auf ESV-Seite sorgte für die Unterbrechung der Gäste-Aufholjagd.

Beim Stand von 18:13 nahmen nun die Gäste ihrerseits die Auszeit, um den ESV-Lauf zu stoppen. Zwei weitere Zeitstrafen für die weiter aufopferungsvoll verteidigenden Hausherren sorgten für ein kurzes Ungleichgewicht, dass die Gäste zum zwischenzeitlichen 19:15 (45.) nutzten. Beim 21:15 (47.) hatten die ESV-Youngsters das Spiel scheinbar wieder im Griff. Doch die anhaltend von den jungen Eisenbahnern produzierten, einfachen Fehler bescherten den Gästen erneut drei Tore in Folge zum 18:21 (50.). 13 Sekunden vor Ende gelang den Eisenbahnern das 22:18. Praktisch mit dem Schlusspfiff kassierte man noch das ärgerliche Tor zum 22:19-Endstand.

Im Rückspiel Sonnabend in Loitz wird es nun darauf ankommen, noch einmal eine derart couragierte Leistung abzurufen. Mit Abstellung der produzierten Fehler ist diesem sehr jungen Team das Erreichen des Endspiels um die Landesmeisterschaft durchaus zuzutrauen.

ESV Schwerin: Bloch, Katzmann – Gieratz 4, Müller 3, Schulz, Schmidt, Tschuschner, Medwinski 5, Godbersen 8, Lübert 2, Roloff, Seiffart, Schlueter.

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