Fussball : Ein paar Prozentpunkte fehlen

Sucht MSV-Kapitän Mathias Reis (2.v.l.) Beistand von oben oder schaut er vor dem Spiel gegen Greifswald nur in den Pampower Regenhimmel? Die Westmecklenburger unterlagen im MV-Derby dem Tabellenführer mit 2:4.
Sucht MSV-Kapitän Mathias Reis (2.v.l.) Beistand von oben oder schaut er vor dem Spiel gegen Greifswald nur in den Pampower Regenhimmel? Die Westmecklenburger unterlagen im MV-Derby dem Tabellenführer mit 2:4.

Der MSV Pampow verliert Topspiel in der Oberliga Nordost gegen Tabellenführer Greifswald mit 2:4 (2:3).

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23. Februar 2020, 16:55 Uhr

„Vielleicht fehlen uns am Ende ein paar Prozentpunkte zu den Spitzenteams wie Greifswald“, brachte es Evgeni Pataman nach dem MV-Derby in der Oberliga zwischen dem MSV Pampow und dem Greifswalder FC auf den Punkt. Der Aufsteiger aus Pampow spielte im Dauerregen am heimischen Gartenweg gegen den Tabellenführer nicht zwar nicht schlecht, musste sich aber dennoch mit 2:4 geschlagen geben.

Vor allem die ersten 15 Minuten waren aus MSV-Sicht eher zum Vergessen. „Die haben wir komplett verschlafen. So ein starker Gegner wie Greifswald nutzt das mit zwei Aktionen auch gnadenlos aus und dann wird es für uns natürlich schwer“, kommentierte Pataman die Anfangsphase, in der die Gäste nach sieben Minuten durch Okry Elvis Charbel Chougourou und nach 15 Minuten durch Kamil Pozniak (per Foulelfmeter) zur 2:0-Führung trafen. Der Weckruf zeigte beim MSV Wirkung, kämpfte sich die Mannschaft von Cheftrainer Ronny Stamer doch zurück ins Spiel. „Dann machen wir den Anschlusstreffer, kriegen dann aber etwas unglücklich kurz vor der Pause das 1:3“, fasste Pataman zusammen. Zunächst traf Sebastian Drews für die Hausherren mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 1:2, ehe Peterson Appiah nach einer Ecke zum 3:1 für Greifswald einköpfte (21./39.). Damit nicht genug setzte Fabio Dias eine Minute vor der Pause mit seinem Tor zum 2:3 den Schlusspunkt hinter eine turbulente und unterhaltsame erste Hälfte.

So war für Pampow in den zweiten 45 Minuten noch einiges möglich, allerdings verpassten es die Westmecklenburger, ihre Chancen zu nutzen. Ilkwon Park verpasste eine Hereingabe von Pataman nur knapp, Rafael Cruz setzte einen schwierigen Ball aus Nahdistanz über den Kasten und Johannes Ernsts Kopfball lenkte GFC-Keeper Nico Barz über das Tor (48./55./65.). Anders die Gäste aus Greifswald, die die Partie mit ihrer ersten echten Chancen in der zweiten Hälfte durch Appiah mit dem 4:2 entschieden.

„Trotz der Niederlage bin ich positiv gestimmt. Wir haben gezeigt, dass wir auch eine Mannschaft wie Greifswald dominieren können“, nahm Evgeni Pataman abschließend auch aussichtsreiche Dinge aus dem Spiel.


MSV Pampow: Maaske – Drews, Looks, Reis – Oami (63. Ernst), Labrenz, Park (81. Hoffmann), Dudive, Pataman - Cruz (83. Schlüter), Dias.

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