Handball : Ein paar Gegentore zu viel

Trotz der deutlichen Niederlage im Pokal ist Lea Schmidtke eine Gewinnerin der Vorbereitung.
Trotz der deutlichen Niederlage im Pokal ist Lea Schmidtke eine Gewinnerin der Vorbereitung.

Die Grün-Weiß-Damen unterliegen Buchholz 08-Rosengarten in der ersten DHB-Pokalrunde mit 13:41.

von
02. September 2019, 18:28 Uhr

So wirklich zufrieden konnten die Handballerinnen des SV Grün-Weiß Schwerin mit ihrem Auftritt in der ersten Runde des DHB-Pokals gegen Zweitligist HL Buchholz 08-Rosengarten nicht sein. „Für meinen Geschmack haben wir zu viele Gegentore bekommen und natürlich selbst zu wenig Tore geworfen. Ein 13:41 ist mir am Ende einfach zu deutlich“, gab Grün-Weiß-Trainer Steffen Franke zu verstehen.

Eigentlich wollten es die Schwerinerinnen dem Zweitliga-Meister so schwer wie möglich machen, das Gegenteil ist aber eingetreten. Die Handball-Luchse hatten leichtes Spiel und führten schnell mit 8:1. Damit nicht genug drückte Rosengarten dem Spiel so richtig seinen Stempel auf und ließ lediglich bis zur Pause vier Grün-Weiß-Tore zu, erzielte selbst aber 21 Tore. „Ich habe in der ersten Hälfte mit zwei Auszeiten versucht, zu reagieren. Das hatte aber nicht den gewünschten Effekt. Bei uns haben ein paar Prozentpunkte gefehlt. Das hat eine Mannschaft mit so einer Qualität dann gnadenlos ausgenutzt, sodass es richtig weh tat“, resümierte Steffen Franke.

Zwar konnten die Grün-Weißen den zweiten Durchgang mit einem 9:20 etwas freundlicher gestalten, am dominanten Auftritt der Gäste änderte dies allerdings nichts. „Wir leisten uns einfach zu viele technische Fehler, um so einen Gegner etwas zu ärgern. Gleichzeitig spielen wir taktisch zu undiszipliniert und verlieren dadurch auch so deutlich“, ärgerte sich Coach Franke teilweise über das Spiel seiner Mannschaft.

Das Pokalspiel müssen die Schwerinerinnen nun schnell aus ihren Köpfen bekommen, steht doch am Sonntag bereits das erste Ligaspiel in der Oberliga Ostsee-Spree auf dem Programm. Um 16 Uhr ist dann ProSport Berlin zu Gast. Die Berlinerinnen sind, anders als der amtierende Zweitliga-Meister Rosengarten, schon eher die Kragenweite der Grün-Weiß-Damen. Die zahlreichen technischen Fehler dürfen sich die Mädels allerdings auch am kommenden Sonntag nicht erlauben, soll es nicht mit einem Fehlstart losgehen.

SV Grün-Weiß Schwerin: Schöps, Huysmann – Schmidtke 2, Wichmann 1, Müller, Bast 1, Rassau 1, Fischer, Jantzen 2, Sperling, Evangelidou 1, Millrath 4/1, Weier, Kretschmer 1.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen