Fünf-Seen-Lauf Schwerin : Ein Novum in der Lauf-Geschichte

Geschafft: So wie Heike Finke, Heiko Stengele und Reinhard Faltin im vergangenen Jahr werden auch diesmal wieder viele Finisher in den Lankower Bergen jubeln.
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Geschafft: So wie Heike Finke, Heiko Stengele und Reinhard Faltin im vergangenen Jahr werden auch diesmal wieder viele Finisher in den Lankower Bergen jubeln.

Startzeiten des 31. Schweriner Fünf-Seen-Laufes werden auf Grund der zu erwartenden Hitze um eine Stunde vorverlegt

svz.de von
03. Juli 2015, 12:00 Uhr

Der Schweriner Fünf-Seen-Lauf hat in seiner 30-jährigen Geschichte schon vieles erlebt. Ihren besonderen Charme hat die beliebte Volkslaufveranstaltung dabei nie verloren. Das Wetter zeigte sich bisweilen sehr facettenreich. Von „Sauna-Bedingungen“ bis hin zu Regen und kühlen knapp 10 Grad Celsius mussten die Teilnehmer schon vieles über sich ergehen lassen. Morgen erwartet die über 3300 gemeldeten Sportler aus dem In- und Ausland laut Meteorologen wie zuletzt 2010 eine Hitzeschlacht. Das Thermometer soll auf über 30 Grad Celsius klettern. Dieser Umstand hat die Organisatoren zu einem Novum bewogen: Der Start wird erstmals in der Geschichte vorverlegt. Los geht es am Bertha-Klingberg-Platz nicht wie gewohnt gegen zehn Uhr, sondern schon eine Stunde früher.

Um 9.07 Uhr gehen die Starter über die 15 Kilometer auf die Strecke, um 9.20 Uhr machen sich die 30-er auf den Weg und um 9.30 Uhr starten die 10 Kilometer. Eröffnet wird die Veranstaltung um 8.50 Uhr. Die „krummen“ Startzeiten haben einen logistischen Hintergrund. Da die Stadionbrücke zur Krösnitz nicht mehr zur Verfügung steht, werden die Hauptfelder der 10 und 15 Kilometer etwa zeitgleich erstmals über die Straßenbahngleise und Fahrbahnen der Ludwigsluster Chaussee geführt. Wenn alles glatt läuft, muss die vierspurige Straße nur für einen kurzen Zeitraum gesperrt werden – danach wird der Verkehrsfluss entsprechend der Lücken im Läuferfeld gesteuert. Dies ist aber auch die einzige Änderung am Streckenverlauf. Ansonsten setzt man auf Bewährtes: Es geht am Bertha-Klingberg-Platz mit Blick auf das Schweriner Schloss los. Die Strecke führt dann an den Ufern der fünf namensgebenden Seen und zwei Fließgewässern entlang. Befestigte Uferwege wechseln mit Straßenpassagen ab. Ein Highlight sind am Ende wieder die Lankower Berge, die schon so manchen Läufer in den 30 Jahren zur Verzweiflung gebracht haben. Und dennoch werden dort wieder viele ihren inneren Schweinehund überwinden – denn das Ziel ist dann nicht mehr weit. Wer jetzt doch noch Lust bekommen hat, zu starten, der kann sich heute von 14.30 Uhr bis 20.30 Uhr im Festzelt am Nordufer des Lankower Sees (Neumühler Weg, 19057 Schwerin) kurzfristig anmelden. Nachmeldungen am Lauftag sind nicht möglich.

Aufgrund der zu erwartenden Hitze appellieren die Veranstalter des Fünf-Seen-Laufs an die Starter, sich auf die Witterungsbedingungen einzustellen und die Strecken nicht zu schnell anzugehen. Erfahrungsgemäß tummeln sich auf der 10-Kilometer-Distanz viele Untrainierte. Klarer Tipp der Experten, vor allem auf den ersten Kilometern sich so zurücknehmen, dass man selbst das Gefühl hat, langsam zu sein. Vorteil: Man kann auf den letzten Kilometern noch wunderbar aufholen. Die Schweriner, die an der Strecke wohnen, sind ebenfalls wieder dazu aufgerufen, mit Wassereimern, einer Dusche oder Getränken, die Starter zu unterstützen.

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