Judo : Ein kühler Kopf und viel Siegeswillen

Hörte auf die Worte ihres Trainers Peter Schneider und kämpfte sich beim Bundessichtungsturnier in Erfurt ganz nach oben aufs Treppchen: Schwerins Judo-Talent Hannah Bröder
Hörte auf die Worte ihres Trainers Peter Schneider und kämpfte sich beim Bundessichtungsturnier in Erfurt ganz nach oben aufs Treppchen: Schwerins Judo-Talent Hannah Bröder

Schweriner Judo-Talente holen beim U16-Sichtungsturnier drei Medaillen

svz.de von
14. Mai 2019, 18:01 Uhr

Die Nachwuchs-Judoka des PSV Schwerin, des 1. Schweriner Judoclubs und des SFV Holthusen haben, als JV Mecklenburg-Vorpommern startend, beim U16-Bundessichtungsturnier in Erfurt drei Medaillen – darunter zwei Goldene – erkämpft.

Satte 632 Kämpferinnen und Kämpfer, unter anderem auch aus Ungarn, Tschechien, Schweden und den Niederlanden, gingen in der Erfurter Leichtathletikhalle auf die Matten. Volle Listen mit bis zu 60 Kämpfern in einer Gewichtsklasse waren da keine Seltenheit. So hatte es auch Hannah Bröder im Limit bis 52 Kilogramm mit gleich 47 Kontrahentinnen zu tun. Am Ende war es die Schwerinerinnen, die an diesem Tag nicht zu schlagen war. Mit fünf Siegen kämpfte sie sich bis ins Finale vor und behielt auch dort gegen ihre Berliner Gegnerin die Oberhand. „Die Bundestrainerin meinte schon, dass es in dieser Gewichtsklasse viele gute Mädels gibt, die sich alle gegenseitig schlagen können. Ich denke, Hannah wollte es an diesem Tag einfach mehr als alle anderen. Sie hat immer einen kühlen Kopf bewahrt und sich richtig gut durchgebissen“, kommentierte Trainer Peter Schneider die Leistung.

Mit Tirgan Balayan kämpfte sich ein weitere Schweriner ganz nach oben aufs Podest. Er verließ in der Gewichtsklasse bis 37 Kilogramm fünf Mal die Matte als Sieger und setzte sich auch gegen die internationale Konkurrenz durch. Maiko Barthke (-40 kg) hatte zwar gleich im ersten Kampf das Nachsehen, drehte dann aber in der Hoffnungsrunde so richtig auf. In seinen weiteren vier Kämpfen leistete er sich keine Niederlage mehr und belohnte sich so für einen couragierten Auftritt mit der Bronzemedaille.

„Das war schon eine gute Leistung. Auch die jüngeren Jahrgänge haben sich super präsentiert, auch wenn da noch nicht alle im Kampf um die Medaillen eingreifen konnten. Die Arbeit der letzten Jahre macht sich aber bezahlt“, war auch Trainer und MV-Jugendleiter Uwe Juch zufrieden mit den Auftritten der MV-Sportler.

Tags darauf erkämpfte sich dann noch Kai Maninger (-46 kg) vom 1. Schweriner JC in Erfurt beim Ega-Pokal in der U13 einen dritten Platz.

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