Fussball : Ein hartes Stück Arbeit

Mit einer direkt verwandelten Ecke  erzielte Schwerins Tim Queckenstedt (rot) gegen Grimmen den goldenen Treffer des Tages.
Mit einer direkt verwandelten Ecke erzielte Schwerins Tim Queckenstedt (rot) gegen Grimmen den goldenen Treffer des Tages.

Verbandsliga: Der FC Mecklenburg Schwerin gewinnt dank direkt verwandelter Ecke gegen den Grimmener SV mit 1:0

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25. August 2019, 18:30 Uhr

Als am Sonnabendnachmittag im Sportpark Lankow der Schlusspfiff ertönte, war FCM-Sportdirektor Björn Blechenberg nicht der einzige, der einmal kräftig durchpustete. Schweriner Trainer Stefan Lau sowie seine Mannschaft wussten, dass sie sich vor 200 Zuschauern bei hochsommerlichen Temperaturen gegen den Grimmener SV soeben einen harten 1:0-Sieg erarbeitet hatten. „Das war gegen einen tiefstehenden Gegner sehr schwer für uns. Eine Fünferreihe und eine davor Viererkette zu bespielen, ist nicht so einfach. Grimmen hat uns einen ordentlichen Fight geliefert. Am Ende war es ein dreckiger Sieg“, resümierte FCM-Coach Stefan Lau.

So dauerte es nach Spielschluss auch eine ganze Weile, bis bei den Schweriner etwas Freude über die erkämpften drei Punkte aufkam. Die hatte der FC Mecklenburg am Ende Tim Queckenstedt zu verdanken, der nach etwas mehr als einer Stunde eine Ecke so scharf auf den kurzen Pfosten zirkelte, dass der Ball – vielleicht noch leicht abgefälscht – im Tor des Grimmener SV landete. Zuvor vergab Thorben Wurr im ersten Durchgang die beste Chance der Hausherren mit einem Schuss aus kurzer Distanz auf den kurzen Pfosten. Grimmens Carl Claas tauchte aber ab und entschärfte den Ball (29.).

Groß auf den Ausgleich drängten die Gäste nach dem 1:0 des FCM aber nicht. Es boten sich Anfangs nur bedingt mehr Räume. Erst in der letzten Viertelstunde hatten die Schweriner etwas mehr Platz. „Gerade wenn die Räume aufgehen, müssen wir es einfach vernünftig ausspielen und unsere Torchancen nutzen“, sagte Trainer Lau und bemängelte die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Thorben Wurr scheiterte nach schönem Pass von Tino Witkowski im Eins-Gegen-Eins an Keeper Claas, kurz darauf zielte der Stürmer nach einer guten Einzelaktion etwas zu ungenau (78./79.). Es blieb beim knappen 1:0-Vorsprung, den die Hausherren aber über die Zeit spielten.

„Letztlich haben wir bis zum Ende zittern müssen, was sicherlich auch der Verdienst der Grimmener war. Ich glaube, die Jungs wissen, dass heute nicht alles optimal lief und das sie nicht ihr bestes Spiel gemacht haben“, fasste Lau abschließend zusammen.

Wie gesagt: Einmal kräftig durchpusten – und den Blick nach vorn richten. Am kommenden Sonnabend geht es für den neuen Tabellenfünften der Verbandsliga zum spielstarken 1. FC Neubrandenburg.

FC Mecklenburg Schwerin: Böttcher – El Challouf (76. Köhn), Laumann, Gstettner – Werder (69. Studier), Cunrady, Pekgür, Kabashaj (65. Hube), Witkowski – Queckenstedt, Wurr.

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