Fussball : Ein erstes Ausrufezeichen

FCM-Kapitän Tino Witkowski (2.v.l.) lässt sich für sein Tor zum 1:0 gegen Malchow von Meriton Kabashaj (l.), Abdulrazzak El Challouf (2.v.r.) und Emanuel Gstettner feiern.
FCM-Kapitän Tino Witkowski (2.v.l.) lässt sich für sein Tor zum 1:0 gegen Malchow von Meriton Kabashaj (l.), Abdulrazzak El Challouf (2.v.r.) und Emanuel Gstettner feiern.

Verbandsliga: Der FC Mecklenburg Schwerin fertigt Oberliga-Absteiger Malchow mit 4:0 ab und feiert ersten Liga-Sieg

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18. August 2019, 18:59 Uhr

Wer hohe Ziele hat, die neue Saison allerdings mit einer Niederlage beginnt, der steht am zweiten Spieltag schon ein klein wenig unter Druck. So wie der FC Mecklenburg Schwerin, der allerdings am Freitagabend vor 370 Zuschauern mit einem 4:0-Sieg gegen Oberliga-Absteiger Malchow ein erstes Ausrufezeichen setzte.

Erstmals in dieser Saison dabei in der Startelf: „Oldie“ Niels Laumann. Der FCM-Innenverteidiger ist mit seinen 33 Jahren der „Rentner“ in der jungen Schweriner Mannschaft. Aber genau diese Erfahrung war nach den vorangegangenen Spielen nun gefragt. „Nachdem wir in zwei Spielen sechs Gegentore gefressen haben, war es gut für uns, dass wir hinten die Null gehalten haben und auch nichts zugelassen haben“, freute sich Niels Laumann nach Spielschluss über die ordentliche Defensivleistung, an der der Routinier einen gehörigen Anteil hatte. Malchows Top-Stürmer Tobias Täge sowie die komplette Gäste-Offensive war bei Laumann sowie seinen jungen Nebenleuten Emanuel Gstettner und Abdulrazzak El Challouf abgemeldet. Stattdessen zeigte der FC Mecklenburg in den ersten 20 Minuten ansehnlichen Angriffsfußball, jedoch ohne wirklich richtig Torgefährlich zu sein. „Die ersten 20 Minuten waren in Ordnung, danach haben wir dann zu hektisch agiert“, sagte Laumann. Allerdings führten die Schweriner bereits nach neun Minuten mit 1:0, weil Kapitän Tino Witkowski nach einer Ecke genau Maß nahm und aus 20 Metern trocken traf. Kurz vor der Pause entwischte Meriton Kabashaj der Malchower Abwehr und konnte von Hannes Rath nur durch ein Foul gestoppt werden. Rath war letzter Mann und musste somit vorzeitig mit Rot in die Kabine (45.).

Die Gastgeber erwischten im zweiten Durchgang in Überzahl dann den perfekten Start. Ein langer Ball von Laumann erreichte Tim Queckenstedt, der den MSV-Keeper umkurvte und zum 2:0 einschob (46.). „Ich habe schon gesehen, dass er startet und dann locker aus dem Stand gespielt. Er konnte ja nur in den Raum laufen“, beschrieb Laumann seine Vorlage.

Nachdem Queckenstedt und der eingewechselte Jakob Ewert das 3:0 noch verpassten, belohnte Simeon Cunrady seine starke Leistung auf der „Sechs“ mit der Entscheidung. Er traf nach Vorlage von Thorben Wurr (77.), der nach seiner Einwechselung ebenfalls für Bewegung in der Malchower Defensive, der allerdings mit zunehmender Spieldauer die Kräfte schwanden, sorgte. Den Schlusspunkt setzte Wurr dann selbst, als er eine Minute nach dem 3:0 einen Strafstoß zum 4:0-Endstand sicher verwandelte.

„Ich glaube, für den Anfang war das schon ganz ok. Wir müssen aber dennoch daran arbeiten, das Level über 90 Minuten hoch zu halten. Dann gewinnen wir auch noch höher“, befand Laumann, der nach Schlusspfiff noch den Anheizer im Mannschaftskreis spielen durfte. Auch das gekonnt routiniert.

FC Mecklenburg Schwerin: Böttcher – El Challouf, Laumann, Gstettner – Werder (59. Ewert), Cunrady, Pekgür, Kabashaj, Witkowski (80. Hube) – Queckenstedt, Kirilov (59. Wurr).

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