Handball : Direkte Qualifikation ist das Ziel

Lisa Lorenz (2.v.r.) und die A-Juniorinnen des SV Grün-Weiß Schwerin haben im letzten Trainingsspiel gegen die Frauen des Vereins eine gute Figur gemacht.
Lisa Lorenz (2.v.r.) und die A-Juniorinnen des SV Grün-Weiß Schwerin haben im letzten Trainingsspiel gegen die Frauen des Vereins eine gute Figur gemacht.

A-Jugend des SV Grün-Weiß Schwerin peilt am Wochenende in Berlin wieder den Sprung in die Jugendbundesliga an

svz.de von
25. Mai 2017, 23:29 Uhr

Knapp drei Wochen ist es schon her, dass die Handballfrauen des SV Grün-Weiß Schwerin den Aufstieg in die dritte Liga und den Gewinn des Landespokals feierten. Während sich die Frauen der Mannschaften danach erst einmal erholen konnten, galt es bei den A-Juniorinnen des Teams, die Spannung hoch zu halten – denn sie sind am Wochenende in der Qualifikation zur Jugendbundesliga gefragt.

Jugendbundesliga. Das gab es beim Schweriner Verein schon mehrfach, zuletzt schafften die A-Jugendlichen zweimal nacheinander die Qualifikation, in der Saison 2016/17 ging es sogar bis ins Achtelfinale. Und so ist auch in diesem Jahr das direkte erreichen der höchsten Spielklasse das erklärte Ziel. „Das wollen wir natürlich schaffen, auch wenn wir nicht Topfavorit am Wochenende sind. Dennoch sollten wir aufgrund der Vergangenheit ein gewisses Selbstvertrauen haben. Die direkte Qualifikation ist schon machbar“, erklärt Grün-Weiß-Trainer Tilo Labs.

Fünf Mannschaften treffen am Sonnabend und am Sonntag in Berlin aufeinander. Gespielt wird im Modus „Jeder gegen Jeden“ – nur der Erstplatzierte schafft den direkten Sprung in die Jugendbundesliga. Für die Plätze zwei, drei und vier gibt es Mitte Juni noch einmal die Chance, sich für oberste Spielklasse zu qualifizieren. Neben den SV Grün-Weiß wollen auch der Frankfurter HC (letztes Jahr ebenfalls im Achtelfinale), die Füchse Berlin, der Rostocker HC und der AMTV Hamburg nächste Saison in der Bundesliga spielen.

Während man bei den Schwerinern Rostock, Frankfurt und Berlin einigermaßen einschätzen kann, ist Hamburg die große Unbekannte. „Die Spielplan-Auslosung meinte es dieses Mal nicht so gut mit uns. Wir haben das erste Spiel des Turniers und das gegen den AMTV. Wir hätten uns lieber alle Teams erst einmal angeschaut. So wird die erste Begegnung vielleicht schon der Knackpunkt der Qualifikation“, gibt Labs eine kleine Prognose ab. Er sieht seine Mannschaft, die durch Nina Fischer, Kim Dehling, Hanna Klingenberg, Hannah Jantzen, Lisa Lorenz, Lea Schmidtke, Lisa Slomka und Sophie Huysmann reichlich Bundesligaerfahrung vorweisen kann, auf Augenhöhe mit Frankfurt und Berlin. „Vor allem auf die älteren Spielerinnen wird es ankommen, doch auch die jüngeren Jahrgänge brauchen sich handballerisch nicht verstecken. Sie müssen sich noch ein wenig mehr zutrauen. Dass das noch nicht ganz so klappt, ist aber normal“, sagt Tilo Labs.

Das letzte Trainingsspiel der A-Juniorinnen gegen einen Mix der ersten und zweiten Frauenmannschaft stimmte den Trainer aber schon positiv. „Das sah schon ordentlich aus. Es stimmen natürlich noch nicht alle Laufwege, aber das kommt mit der Zeit.“

Nach dem Auftakt gegen Hamburg steht am Sonnabend noch ein Spiel gegen den Frankfurter HC an, am Sonntag geht es zunächst gegen die Füchse Berlin und zum Abschluss wartet dann der Rostocker HC auf die Grün-Weißen. Ein letztes Spiel gegen den Rostocker HC? Das hat schon bei den Frauen vor drei Wochen gut geklappt. Im MV-Derby hatten die Frauen damals den Aufstieg in Liga drei klar gemacht. Vielleicht ziehen die A-Juniorinnen am Sonntag nach und qualifizieren sich gerade nach einem entscheidenden Sieg gegen den RHC für die Bundesliga – es würde zu Grün-Weiß passen.

Grün-Weiß Schwerin: Sophie Huysmann, Pia Hahm, Anna Groth, Tabea Alm, Lisa Slomka, Lea Schmidke, Hannah Jantzen, Lisa Lorenz, Kim Dehling, Caroline Büsselberg, Charlotte Büsselberg, Nina Fischer, Hanna Klingenberg, Jule Strupp, Loreen Veit, Daria Rassau, Mareike Dolke, Meline Bast.

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