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18. Dezember 2017 | 21:42 Uhr

Handball : Diesmal war Berlin eine Reise wert

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ostsee-Spree-Oberliga: Grün-Weiß-Handballerinnen gewinnen erstes Spiel 2017 bei der SG OSF Berlin mit 30:25

von
erstellt am 15.Jan.2017 | 23:32 Uhr

Wer gedacht hatte, dass die Schweriner Handballerinnen des SV Grün-Weiß Schwerin auch zum Jahresanfang immer noch mit ihrer Auswärtsschwäche zu kämpfen haben, sah sich am vergangenen Sonnabend eines Besseren belehrt. Mit einem klaren 30:25 kehrten die Grün-Weißen vom Gastspiel der Ostsee-Spree-Oberliga bei der SG OSF Berlin zurück und etablierten sich damit weiter in der Spitzengruppe.

Es war ein Start- Ziel- Sieg, denn von Beginn an legten die Damen von Trainer Tilo Labs vor. Wie vom Coach gefordert, stand man konzentriert in der Defensive, ließ wenige Torchancen zu und wenn der Gegner zum Wurf kam, war Andrea Klasen im Tor zur Stelle. Lediglich die eigene Chancenverwertung verhinderte zu Beginn eine deutlichere Führung. So enteilte Schwerin nur auf 6:2, was Berlins Trainer zu einer ersten Auszeit brachte. Jedoch war Grün-Weiß auch danach das zunächst dominierende Team, hielt den Vorsprung bis zum 9:5. Allerdings schlichen sich dann einige Unkonzentriertheiten im Deckungsverbund der Landeshauptstädterinnen ein, vor allem das Kreisspiel der Gastgeberinnen wurde nicht kontrolliert. Dennoch ging es mit einer ordentlichen 14:10-Führung in die Kabinen.

In der zweiten Spielhälfte ein ähnliches Bild, Berlin kämpfte sich einige Male bis auf ein Tor heran, Grün-Weiß verlor jedoch nie die Linie und legte in den entscheidenden Momenten immer wieder vor. So konnte der Gegner nie ausgleichen oder die Führung übernehmen. Am Ende stand ein deutlicher 30:25-Auswärtserfolg zu Buche, bei dem vor allem drei Spielerinnen den Takt vorgaben. Zum einen Kreisläuferin Steffi Laas (11 Tore), die insbesondere beim kontern Akzente setzte und ein ums andere Mal den Berlinerinnen das Spielgerät „klaute“. Dann Tini Wolter, die immer besser in Tritt kommt, auch 11 Tore erzielte und vom 7m- Punkt eiskalt war und nicht zuletzt auch Wendy Künzel, die klug Regie führte und selbst sechs Mal erfolgreich war.

„Ich bin zufrieden mit der Leistung, die meine Damen hier zu später Stunde gezeigt haben. In der Deckung, insbesondere der Unterbindung des gegnerischen Kreisläuferspiels haben wir noch Reserven. Da werden wir, wenn es gegen die führenden Teams geht, noch besser sein müssen“, resümierte Trainer Labs nach dem Spiel. Weiter geht es für die Schwerinerinnen am Sonntag. Dann ist Schlusslicht ProSport Berlin zu Gast in der Halle an der Reiferbahn.

Grün-Weiß Schwerin: Klasen, Huysmann; Schmidtke, Fischer, Laas 11, Künzel 6/1, Nawrot, Jantzen, Evangelidou, Wolter 11/3, Pötzsch 1,Klingenberg 1, Panzer, Dehling.



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