American Football : Dieses Mal vielleicht sogar Favorit

Bulls-Heachcoach Ho,lger Starke (r.) wird auch morgen vor dem Spiel die richtigen Worte finden, um seine Mannen richtig einzustimmen.
Bulls-Heachcoach Ho,lger Starke (r.) wird auch morgen vor dem Spiel die richtigen Worte finden, um seine Mannen richtig einzustimmen.

Die Mecklenburg Bulls empfangen in der Verbandsliga Schlusslicht Beelitz Blue Eagles.

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20. Juni 2019, 18:10 Uhr

Bevor die 100. NFL-Saison am 5. September mit einem Klassiker zwischen den Chicago Bears und den Green Bay Packers eröffnet wird, stehen bei den Football-Teams aus den USA noch zahlreiche Trainingsstunden und auch einige Vorbereitungsspiele auf dem Programm. Die Mecklenburg Bulls aus Schwerin sind da schon ein ganzes Stück weiter. Die Football-Saison in den deutschen Ligen hat bereits vor einer ganzen Weile begonnen. Die Bulls standen bereits viermal auf dem Platz und fuhren dabei in ihrer Premieren-Saison in der Verbandsliga Nordost gleich drei Siege ein. Lediglich das Auftaktspiel bei den Baltic Blue Stars Rostock ging verloren, anschließend gab es im heimischen Stadion am Lambrechtsgrund gleich drei Siege in Folge.

Wie gut, dass auch das letzte Hinrundenspiel am Sonnabend – Kickoff ist um 14 Uhr – gegen die Beelitz Blue Eagles für die Bulls ein Heimspiel ist. Und während die Schweriner in den vorangegangen Partien als Liga-Neuling als Außenseiter gehandelt wurden, so könnte ihnen dieses Mal die Favoritenrolle zugeschoben werden, kommt mit Beelitz doch das Schlusslicht in den Lambrechtsgrund. Einen Sieg feierten die Brandenburger bislang nämlich noch nicht, lediglich einen Touchdown verbuchten die Blue Eagles.

Auf die leichte Schulter nimmt man bei den Bulls den kommenden Gegner, der seine zweite Pflichtspielsaison spielt, aber garantiert nicht, hatte das Team von Headcoach Holger Starke doch auch bei seinen Siegen ein paar glückliche Momente. Wie schon gegen Eberswalde, Stralsund und Brandenburg wird es bei den Bulls auf die starke Defensive ankommen. Die war in der Vergangenheit nicht so leicht zu bezwingen und hat bereits für einige Punkte gesorgt. Und das die Bulls-Offensive ebenfalls weiß, wo die Endzone ist, hat sie schon bewiesen. Viel lernen müssen die Landeshauptstädter aber dennoch, das wissen sie bei den Bulls. Wenn dabei allerdings weiterhin Siege herausspringen, vor allem zu Hause vor mehr als 500 Zuschauern, dann nehmen die Schweriner sie gern mit.

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