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Lokaler Sport Zeitung für die Landeshauptstadt

22. November 2017 | 21:39 Uhr

Handball : „Die Zweite“ ist nicht zu stoppen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Handball MV-Liga: Grün-Weiß Schwerin II gewinnt auch gegen Warnemünde und bleibt weiter verlustpunktfrei

svz.de von
erstellt am 18.Jan.2015 | 23:47 Uhr

„Ob wir gut drauf sind, wird sich im Spiel zeigen.“ Sicher war sich Grün-Weiß-Schwerin-II-Trainer Steffen Franke vor dem Spiel nicht, wie die bis dato in der Liga ungeschlagenen Handballdamen aus der Landeshauptstadt auftreten werden. Zu Gast in der Reiferbahnhalle war der Tabellenzweite des SV Warnemünde. Zwar boten die Gäste von der Ostsee den Schwerinerinnen einen harten Kampf, mit 24:20 gingen aber die Gastgeberinnen als verdienter Sieger von der Platte.

Es war das erwartet enge Spitzenspiel. Angepeitscht von den mitgereisten Fans ließ sich der SV Warnemünde nicht abschütteln. „Die Zweite“ des SV Grün-Weiß kam zunächst durch starke Rückraumaktionen von Anne Hering und Cindy Plüm zu schnellen Toren, jedoch ließen die Landeshauptstädterinnen in der Abwehr die nötige Aggressivität vermissen. Torhüterin Susi Grimm wurde von ihren Vorderleuten oftmals im Stich gelassen – trotzdem ging Grün-Weiß mit einer 14:13-Führung in die Pause. „In der ersten Hälfte haben wir oft zu schnell abgeschlossen. Das war nicht wirklich unser Spiel. Im zweiten Durchgang lief es dann besser“, zeigte sich Franke mit den ersten 30 Minuten unzufrieden.

In der zweiten Halbzeit kam der Gast besser aus der Kabine und ging sogar mit 16:15 in Führung (35.), während Grün-Weiß die nächsten zwei Minuten in Unterzahl agierte. Das schien Spielmacherin Antje Thormann anzuspornen. Mit zwei Treffern in Folge und einer starken Parade von Torfrau Sina Güdokeit bescherte sie den Schwerinerinnen wieder die Führung (17:16/36.). Zwar glich Warnemünde nochmals zum 18:18 aus, doch weitere starke Paraden von Güdokeit, insgesamt zwölf, ließen Grün-Weiß davonziehen. „Es ist gut, dass wir zwei gute Torhüterinnen haben. Sina hat in Halbzeit zwei super gehalten. Die Abwehr stand dann aber auch besser“, sagte Steffen Franke nach dem Spiel.

Einziger Wermutstropfen: Cindy Plüm verletzte sich am Knie und musste vom Spielfeld getragen werden. Wie lange die Rückraumspielerin ausfällt, ist noch unklar. „Dieser Sieg war eigentlich noch wichtiger als der in Stralsund. Jetzt haben wir sieben Punkte Vorsprung auf Platz zwei. Das müssen die anderen Teams erst einmal aufholen“, ist sich Franke sicher, dass die Meisterschaft jetzt nur noch über Schwerin gehen kann. Nächsten Sonnabend geht es zum Tabellendritten nach Grimmen. Die „weiße Weste“ ist für die Damen derzeit Ansporn genug, auch dort wieder alles zu geben.

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