Handball : Die richtige Reaktion zeigen

Steffi Laas (in grün), hier gegen die Füchse II, war zuletzt bei der Niederlage mit zehn Toren beste Schweriner Werferin.
Steffi Laas (in grün), hier gegen die Füchse II, war zuletzt bei der Niederlage mit zehn Toren beste Schweriner Werferin.

Grün-Weiß-Handballerinnen auf Wiedergutmachung aus / „Zweite“ empfängt Tabellenführer

svz.de von
24. September 2015, 23:23 Uhr

Das hatte sich Grün-Weiß-Trainer Andreas Sarakewitz anders vorgestellt. „Wir haben mit einem engen Spiel gerechnet. Aber so zu verlieren, geht nicht“, war der Trainer auch noch in der Woche nach der herben 25:35-Niederlage der Schwerinerinnen bei der SG Hermsdorf-Waidmannslust sichtlich enttäuscht. Ohne Kampf, ohne Leidenschaft und ohne Einsatz ist auch in der Ostsee-Spree-Oberliga wenig zu holen.

„Wir haben nicht das umgesetzt, was wir können. Am Sonntag wollen wir es besser machen. Wir haben natürlich einen anderen Anspruch“, wollen Trainer und Mannschaft zu Hause gegen den SV 63 Brandenburg-West ein anderes Gesicht zeigen. Gegen den letztjährigen Tabellenvierten sind mit Wendy Künzel und Marie Nawrot zwei wichtige Spielerinnen wieder einsatzbereit. „Wir wussten schon vor der Saison, dass wir jeden Gegner ernst nehmen müssen. Nach der Niederlage wissen wir auch warum“, so Andreas Sarakewitz. Die Pleite haben die Handballdamen aufgearbeitet, am Sonntag sollen die nächsten Punkte her. Anpfiff in der Reiferbahnhalle ist um 15.30 Uhr.


Seit über einem Jahr mal wieder Außenseiter


Einen Tag vorher ist die zweite Mannschaft des SV Grün-Weiß in der heimischen Halle aktiv. Zu Gast ist der MV-Liga-Spitzenreiter vom Stralsunder HV. „Sie wollen nach fünf, sechs Niederlagen gegen uns mal wieder gewinnen, hatten einen guten Saisonstart und sind im Rhythmus. Wir dagegen nicht“, stapelt Schwerins Trainer Steffen Franke im Vorfeld tief. „Stralsund hat sowohl im Angriff als auch in der Defensive Qualität“, so der Trainer weiter. Trotz aller Stralsunder Stärke wollen die Grün-Weißen ihre Spielweise aber nicht an den Gegner anpassen. „Wir sind diesmal der Außenseiter, wollen unsere Deckungssysteme aber so spielen wie immer. Wir müssen definitiv wacher sein als sonst, werden aber gut vorbereit in diese Partie gehen“, weiß Trainer Steffen Franke, worauf es am Sonnabend im Top-Spiel ankommt. Anpfiff der Partie ist um 18 Uhr.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen