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Lokaler Sport Zeitung für die Landeshauptstadt

15. Dezember 2017 | 11:06 Uhr

Bahnradsport : Die neue Saison kann kommen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bahnradsportler des Track-Cycling-Team MV freuen sich über einen neuen Mannschaftsbus für die nächsten Jahre

svz.de von
erstellt am 23.Feb.2016 | 23:18 Uhr

Etwa 25  000 Kilometer fahren Trainer Ronald Grimm und seine Bahnradsportler vom Track-Cycling-Team im Jahr. Allerdings nicht auf dem Fahrrad sondern mit dem Bus. Da Schwerin keine eigene Radrennbahn hat, müssen Olympiasieger Stefan Nimke und Co. nicht nur für Wettkämpfe und Sichtungen in die Ferne reisen, nein auch für das Training auf der Bahn geht es nach Rostock, Berlin oder Frankfurt/Oder.

Ab dieser Saison steht dafür ein neuer Bus zur Verfügung, der am Montag offiziell im Autohaus Hugo Pfohe übergeben wurde. Möglich gemacht haben das die Sponsoren, unter anderem die AOK, die Stadtwerke Schwerin sowie die Sparkasse, und auch der Schweriner SC. Die erste Bewährungsprobe hat das neue Gefährt dann auch gleich mal. Anfang März geht es für die Bahnradsportler ins Trainingslager nach Mallorca – inklusive Bus, der erst bis Barcelona gebracht werden muss und dann per Fähre auf die spanische Insel übersetzt. Im Trainingslager holen sich die TCT-Athleten den letzten Feinschliff für die bevorstehende Saison. „Die Vorbereitung im Winter war gut, wir sind auf dem richtigen Weg“, erwartet Trainer Grimm von seinen Schützlingen bei den deutschen Meisterschaften zumindest persönliche Bestleistung. Welche Platzierung dann dabei herausspringt, „müsse man sehen“, erzählt Grimm. Bis dahin, also Mitte August, ist aber noch ein bisschen Zeit.

In den letzten Jahren waren die Radsportler aus der Landeshauptstadt bei den nationalen Titelkämpfen vor allem im Nachwuchs sehr erfolgreich. Das soll sich im diesem Jahr wiederholen, zusätzlich erhofft sich Ronald Grimm auch in der Elite-Klasse einen Fortschritt. U19-WM-Teilnehmer Dominique Anklam soll dort den Anschluss schaffen. Für die Nachwuchssportler Nick Rother und Carl Hinze ist die Teilnahme bei den Junioren-Weltmeisterschaften im schweizerischen Aigle neben Medaillen bei den nationalen Titelkämpfen ebenfalls ein Ziel. Perspektivisch arbeitet man beim Track-Cycling-Team sowieso auf die olympischen Spiele 2020 in Tokyo hin. Die anstehenden Spiele in Rio hat zumindest Stefan Nimke im Blick. Zusammen mit Kai Kruse, seinem sehbehinderten Hintermann, will er dort über 1000 Meter starten.

Eine Sitzordnung, so erzählen die Sportschüler Carl Hinze, Nick Rother und Jo Ellen Look, gebe es im neuen Bus übrigens nicht. Nur Stefan Nimke dürfe sich – als ältester Athlet – seinen Platz aussuchen. Und der ist bei fast allen der 25  000 Kilometer vorne rechts.

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